​Beim SV Werder Bremen herrscht zum Wochenauftakt prächtige Stimmung. Das Nord-Derby gegen den Hamburger SV konnte man für sich entscheiden, weitere drei Punkte gegen den Abstieg wurden gesammelt. Nur bei einem könnte Katerstimmung herrschen. Stürmer Max Kruse ist seit drei Partien ohne Treffer. Sein Coach Florian Kohfeldt überlegt deshalb, seinem Angreifer eine neue Rolle zuzuteilen.


"Mir ist nicht entgangen, dass sie in höchstem Maße auf ihn reagieren. Es ist ein Zeichen höchsten Respekts vor Max. Vielleicht werden wir ihn in Gladbach mal auf einer anderen Position einsetzen", betonte Kohfeldt gegenüber dem kicker. Die Gegner weichen Max Kruse nicht mehr von der Seite. In Freiburg stand er unter Dauerbewachung von Manuel Gulde und Caglar Söyüncü, im Nordderby ließen ihm Rick Van Drongelen und Kyriakos Papadopoulos kaum Luft zum Atmen.

In Mönchengladbach wird Kruse also laut seinem Trainer in eine neue Rolle schlüpfen. In die des Spielmachers? Sollte der ehemalige Nationalstürmer tatsächlich auf die "10" rücken, könnten ihn Ishak Belfodil oder der aufstrebende Aron Johannsson im Sturm ersetzen.


Es wäre keine völlig neue Aufgabe, die der 29-Jährige zu bewältigen hätte. Auch während seiner Zeit beim VfL Wolfsburg traf man Kruse des Öfteren im offensiven Mittelfeld an. Eine Versetzung auf die Position des Spielmachers wäre also am wahrscheinlichsten. Schließlich trägt Max Kruse auch die Nummer zehn auf dem Rücken.