​Weltmeister Shkodran Mustafi musste nach der 0:3-Niederlage im Ligapokal-Finale gegen Manchester City gehörig Hohn und Spott über sich ergehen lassen. Der Nationalspieler ließ sich vor dem 0:1 von Torschütze Sergio Agüero durch einen kleinen Rempler aus dem Konzept bringen.


"Ich habe bisher keine Zeitlupe gesehen, aber Mustafi ging davon aus, dass er einen Freistoß bekommt", verteidigte Arsene Wenger seinen Schützling nach der Partie. "Der Schubser war jedoch nicht offensichtlich." Gegenspieler Sergio Agüero schubste Mustafi leicht nach vorne, der in der Folge aber statt weiter zu verteidigen lieber beim Schiedsrichter reklamierte. Agüero schnappte sich das Leder und lupfte es zur 1:0-Führung seines Teams ein.

Nach der Partie durfte sich Mustafi bezüglich dieser Szene einiges anhören: "Mustafi muss stärker sein. Das ist erbärmliche Abwehrarbeit", sagte TV-Experte Gary Neville bei Sky Sports. "Dass ein Innenverteidiger da auf Foul spielt, ist einfach nur traurig. Ich sehe da übrigens kein Foulspiel. Es ist einfach nur sehr schlecht verteidigt. Er hat sich da wie ein Schuljunge angestellt. Es ist wirklich schockierend."

Trotz einer gemeinsamem Vergangenheit, nahm Neville kein Blatt vor den Mund. Mustafi kennt den ehemaligen Spieler von Manchester United noch von seiner Zeit beim FC Valencia, der damals von Neville trainiert wurde. Der jetzige TV-Experte ließ nun durchblicken, dass er stümperhafte Abwehrarbeit anscheinend nicht so leicht verzeiht.