Die Gräben sind am Ende so tief, dass eine weitere Zusammenarbeit offenbar nicht mehr möglich erscheint. Aller Voraussicht nach noch in dieser Woche wird die vorzeitige Beendigung des Arbeitsverhältnisses zwischen Hans-Dieter ‚Hansi‘ Flick und der TSG Hoffenheim bekanntgegeben. Im Gegenzug scheint eine fürstliche Abfindung zu fließen.


Seinen 53. Geburtstag wird Hans-Dieter Flick wohl nicht so ausgiebig gefeiert haben. Vor gut acht Monaten war die Freude noch groß, den ehemaligen Trainer wieder in Hoffenheim begrüßen zu können. Flick sollte mit seiner Expertise als neuer Geschäftsführer Sport den Klub weiter nach vorne bringen.

1899 Hoffenheim v Istanbul Basaksehir F.K. - UEFA Europa League

Hansi Flick steht in Hoffenheim unmittelbar vor dem Aus



Dissonanzen in der Geschäftsführung sorgen am Ende dafür, dass Flicks zweite Odyssee in Hoffenheim vorzeitig endet – trotz langfristigen Vertrags bis 2022. Laut kicker wird in dem Fall eine „saftige Abfindung“ fällig. In welcher Höhe diese ausfällt, lässt das Sportmagazin jedoch offen.


Angeblich gab es große Meinungsverschiedenheiten in der Hoffenheimer Managerriege. Dass Flick Strukturen im Verein verändern wollte sowie einige Personalentscheidungen anvisierte, soll nicht gut angekommen sein. Christian Frommert, Alexander Rosen und Geschäftsführer Dr. Peter Görlich ​haben sich laut einem Bericht der Bild gegen Flick verbündet. Seinen Dienstwagen soll der frühere Co-Trainer der deutschen Nationalmannschaft bereits abgegeben haben.