Den Abgang von Pierre-Emerick Aubameyang hat dessen Nachfolger Michy Batshuayi bereits kurze Zeit nach seiner Ankunft nahezu vergessen gemacht. Mehr als eine Ausleihe zum Saisonende war für Borussia Dortmund vorerst aber nicht gegeben. Sportdirektor Michael Zorc weiß um die Schwere der Sache.


Vorerst als Leiharbeiter setzen die Dortmund auf ihren neuen Starstürmer Michy Batshuayi. Das Gesamtpaket aus Leihgebühr und Gehalt kostet dem BVB dem Vernehmen nach rund fünf Millionen Euro. Eine Investition, die sich schon nach wenigen Spielen bezahlt gemacht hat. Die Chancen, den vom FC Chelsea ausgeliehen Stürmer im Sommer fest unter Vertrag zu nehmen, sind jedoch verschwindend gering.


„Die Sachlage hat sich seit seiner Verpflichtung nicht geändert - und schon gar nicht zu unserem Vorteil“, wird Dortmunds Sportdirektor Michael Zorc im kicker zitiert. Fünf Tore in fünf Pflichtspielen stellten Batshuayi bei den BVB-Fans auf eine Art Podest. Mehr als 3000 Trikots sind seither mit der Rückennummer 44 über die Theke gelaufen.

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Michy Batshuayi sorgt beim BVB für Glücksmomente



Trifft Batshuayi aber auch in den kommenden Wochen wie am Fließband, gilt es als wahrscheinlich, im Werben um eine Festverpflichtung des Angreifers auch nicht mal den Hauch einer Chance zu haben. Der 24-Jährige selbst, der den BVB am Ende der Saison in die Champions League geschossen haben soll, ließ seine Zukunft an der Strobelallee zuletzt offen.


„Daran denke ich im Moment gar nicht. Ich versuche, in jedem Spiel das Beste zu geben und dann wird man sehen“, ​erklärte Batshu​ayi nach dem Europa-League-Hinspiel gegen Atalanta Bergamo (3:2) vor der Sky-Kamera. Beim BVB wird man sich bis zuletzt um einen fixen Kauf des Torjägers bemühen. Die Erfolgschancen dahingehend scheinen aber schon jetzt fast auf dem Nullpunkt zu stehen.