Nur den Experten von Borussia Mönchengladbach war Mandela Egbo bisher ein Begriff. Der Rechtsverteidiger stand am vergangenen Spieltag notgedrungen zum vierten Mal im Kader der Fohlen – und kam zu seinem Debüt in der Bundesliga. Die Vertragsverlängerung ist wohl nur noch eine Frage der Zeit.


Bereits seit drei Jahren streift sich Mandela Egbo das Trikot der Fohlenelf über. Damals kam er für knapp 500.000 Euro Ablöse aus der Juniorenabteilung von Crystal Palace. Im Auswärtsspiel gegen Hannover 96 (1:0) berief ihn Dieter Hecking zum vierten Mal in Folge in den 18 Mann starken Spieltagskader. ​Grund hierfür waren die fehlenden Alternativen für die Außenverteidiger-Positionen.

Zehn Minuten vor Spielende kam Egbo schließlich in die Partie und verhalf als Rechtsverteidiger den Sieg über die Zeit zu bringen. „Riesenkompliment an ihn, aber auch an die anderen Jungs, die sich gut bei uns präsentieren“, wird Gladbachs Kapitän Lars Stindl vom kicker zitiert. Laut dem Fachmagazin kann nun die Vertragsverlängerung mit Egbo „in Angriff genommen werden“.


Der gebürtige Londoner mit Wurzeln in Nigeria hatte bereits vor Kurzem in der Rheinischen Post auf seine Zukunft angesprochen reagiert: „Ich habe Max Eberl (Sportchef Gladbach; Anm. d. Red.) schon gesagt, dass ich so lange bleibe, wie er möchte. Ich liebe es hier.“ Der 20-Jährige ist aktuell noch bis 2019 am Niederrhein verankert und könnte in Zukunft eine wichtige Rolle im Profikader einnehmen.