Die Verpflichtung des eher unbekannten Marco Fabián vor gut zwei Jahren erwies sich für Eintracht Frankfurt als echter Glücksgriff. Nach Rückenproblemen musste sich der Mexikaner vor Monaten einer Operation an der Lendenwirbelsäule unterziehen – mit Erfolg. Nun spricht er über seine Zukunft in der Bankenmetropole.


Es liegen schwere Monate hinter Marco Fabián. Der mexikanische Kraftwürfel, der für knapp vier Millionen Euro von Deportivo Guadalajara nach Frankfurt kam, fiel aufgrund einer Operation an der Lendenwirbelsäule über mehrere Monate aus. „Ich bin wieder fit und arbeite hart“, nimmt der Nationalspieler im kicker Stellung. Mit der Nationalmannschaft seines Heimatlands hat er sich für die anstehende WM in Russland qualifiziert.


Das Großereignis spielt in den Planungen Fabián vorerst aber keine gewichtige Rolle. Er wolle erst mal mit der Eintracht seine Ziele erreichen, meint er. „Aber natürlich geht der Blick in Richtung WM, dahingehend, dass ich Spielpraxis brauche, um mich 100-prozentig vorbereiten zu können.“ Noch wisse kein Spieler, ob er sicher bei der WM dabei sei. Der Offensivmann habe regelmäßig Kontakt zur Nationalmannschaft, „im Januar kam der Sportdirektor des Verbandes nach Frankfurt“, sagt Fabián.

VfB Stuttgart v Eintracht Frankfurt - Bundesliga

Gab erst kürzlich sein Comeback: Marco Fabián



Mit sieben Toren und vier Vorlagen in seiner ersten kompletten Saison für die Frankfurter Eintracht machte Fabián bereits international auf sich aufmerksam. Nicht nur in seiner Heimat, sondern auch bei der SGE gilt der 28-Jährige als einer der Hoffnungsträger – und ist zudem in den jeweiligen Mannschaften gesetzter Stammakteur.


Die bullige Nummer zehn der Adler steht noch bis 2019 unter Vertrag. „Mein Kopf ist momentan nur hier, ich bin glücklich in Frankfurt und bei der Eintracht“, versichert Fabián und fügt gleichzeitig den branchenüblichen Satz an: „Aber man weiß nie, was im Fußball passiert.“ Beim 0:1 gegen den VfB Stuttgart am vergangenen Spieltag kam Fabián nach der Pause und vergab die größte SGE-Chance des Spiels. Die fehlende Spielpraxis merkte man dem 28-Jährige an, ​der nach seiner langen Ausfallpause noch Zeit braucht, um an seine schon gezeigten Leistungen anzuknüpfen.