Müssen Arjen Robben und Franck Ribéry jetzt zittern? Angeblich ist der FC Bayern München in den Gesprächen mit Flügelstürmer Malcom bereits sehr weit. So soll es kürzlich zu einem Treffen zwischen den Verantwortlichen und dem Spieler von Girondins Bordeaux gekommen sein. Der einzige Haken: Der französische Klub hatte schon vor geraumer Zeit eine Ablösesumme in Höhe von 60 Millionen Euro in den Raum geworfen.


Der deutsche Rekordmeister bastelt mit Hochdruck an der Zukunft. Bereits Ende des vergangenen Jahres ​machten Gerüchte die Runde, dass der FCB Malcom ins Visier genommen habe. Inzwischen scheint mehr daraus geworden zu sein. Die ​Sport Bild bestätigt einen Bericht der Sun aus dem hervorgeht, dass sich die Münchner Bosse mit dem 20-Jährigen und dessen Berater-Team von der Agentur Elenko Sports Ltda. getroffen haben - und zwar schon vor einigen Wochen.

Ist die potenzielle Verpflichtung des Ligue-1-Juwels der Grund, warum sich der FC Bayern mit den Vertragsverlängerungen von Ribéry und Robben so viel Zeit lässt? Der Youngster wäre auf jeden Fall ein Spieler, der sich von der Qualität her nicht erst lange hinter "Robbery" anstellen müsste. Dafür wäre der Brasilianer auch viel zu teuer.


60 Millionen für Malcom: Wird er Bayerns Rekordtransfer?


Die finanzielle Komponente dürfte allerdings noch zu harten Verhandlungen führen. Angeblich möchte Bordeaux für das bis 2021 an den Verein gebundene Ausnahmetalent mindestens 60 Millionen Euro einstreichen. Im Winter wollte Tottenham Hotspur bereits bei Malcom zuschlagen, doch die hohe Ablöse schreckte selbst den Premier-League-Klub ab.

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Wird Bordeaux den Brasilianer Malcom freigeben?


Auch die Bayern sind nicht dafür bekannt, Teil des internationelen Transfer-Wahnsinns werden zu wollen. Diese Ablöse wäre zwar grenzwertig, aber mit Blick auf die Zukunft noch im Rahmen. Das Problem: Während mit dem Spieler die Rahmenbedingungen bereits geklärt sein sollen (ein Fünfjahresvertrag steht angeblich im Raum), wurde mit Girondins wohl noch kein Gespräch geführt.