​Er spielte schon im Trikot von Arsenal, Manchester City und Sevilla, doch die große Zeit des Samir Nasri ist vorbei. Der aktuell vereinslose Franzose hatte bereits im Dezember 2016 gegen die Regeln der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) verstoßen. Nun hat er von der UEFA für sein Vergehen eine sechsmonatige Strafe aufgebrummt bekommen.


Samit Nasri muss in diesem noch jungen Jahr eine schlechte Nachricht nach der anderen hinnehmen. Am letzten Tag vor dem Ende der Transferperiode wurde der Vertrag des Linksaußen mit dem türkischen Verein Antalyaspor aufgelöst. Seitdem ist der Mann, der in über 40 Länderspielen für Frankreich aufgelaufen war, einer der bekanntesten vereinslosen Fußballer der Welt.

Bis zuletzt war der inzwischen 30-Jährige guter Dinge, dass sich dieser Zustand verändern könnte. Allerdings kam sowohl mit Zenit St. Petersburg als auch mit UD Las Palmas, die beide an ihm interessiert gewesen sein sollen, keine Einigung zustande.


Diese Infusion wurde Nasri zum Verhängnis!


Als wäre die unbefriedigende sportliche Situation für ihn nicht schon schlimm genug, folgt nun die nächste Hiobsbotschaft für Nasri. Selbst wenn er einen Verein finden würde, dürfte der einstige Superstar nicht spielen. Der Grund. Während seiner Zeit als Leihspieler beim FC Sevilla bekam er in einer Klinik in Los Angeles eine Infusion, von der er laut der WADA-Regeln maximal bis zu 50 Milliliter aufnehmen durfte. Da der Franzose jedoch mit 500 Millilitern behandelt wurde, meldeten sich die Dopingfahnder bei ihm.

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Die Begeisterung um Nasri hielt in der Türkei nicht lange an.


Nach Informationen der ​Marca wurde Samir Nasri aus diesem Grund für ein Jahr gesperrt. Der Anwalt des Spielers, Juan de Dias Crespo Perez bestätigte diese Meldung gegenüber PA Sports - allerdings mit einer kleinen Einschränkung: "In der Tat. Aber er hat nur eine Strafe über sechs Monate erhalten." Für einen Fußballer, der dringend einen Verein braucht, ist es dennoch eine viel zu lange Zeit.