Für den 1.FC Köln steht in Leipzig einmal mehr ein richtungsweisendes Spiel an. Will man weiter den Traum vom Klassenerhalt träumen, muss in Sachsen zwingend gepunktet werden. Dass es bei diesem Vorhaben im Vergleich zur personell gebeutelten Hinrunde auch Härtefälle geben wird, war von vornherein klar. Doch Trainer Stefan Ruthenbeck wusste dennoch zu überraschen.


Als der FC-Tross in Richtung Leipzig aufbrach, blieben gleich drei Angreifer in der Domstadt. Sowohl Rekordzugang Jhon Cordoba, als auch Simon Zoller und Sehrou Guirassy wurden von Ruthenbeck nicht berücksichtigt und müssen das FC-Spiel entsprechend vom Fernseher aus verfolgen. Für den Angriff der Geißböcke sind Simon Terodde, Yuya Osako und Routinier Claudio Pizarro nominiert.

Einer, auf dem viele Hoffnungen der Verantwortlichen und Fans der Rheinländer ruhen, ist Leonardo Bittencourt. Der 24-Jährige könnte nach auskurierten Adduktorenbeschwerden erstmals seit dem 12. Spieltag wieder auf den Rasen zurückkehren, gegebenenfalls sogar von Beginn an. In der vergangenen Saison war Bittencourt mit drei Treffern und sieben Vorlagen einer der Garanten für den Einzug des FC in die Europa League. In der laufenden Saison hingegen kann Bittencourt noch keinen Scorerpunkt aufweisen.

Fehlen wird Ruthenbeck weiterhin Christian Clemens, der aufgrund eines Muskelfaserrisses passen muss. Ansonsten kann der Trainer aus dem Vollen schöpfen. Eine Luxussituation, die speziell Ruthenbecks Vorgänger Peter Stöger nicht vergönnt war. Nun gilt es, die richtigen Akteure für das schwere Spiel beim Europa-League-Achtelfinalisten aufzustellen. Damit das Thema Klassenerhalt weiterhin nicht ganz vom Tisch ist.