Arjen Robben steht seit jeher wie kaum ein zweiter Spieler in Reihen des Rekordmeisters für Werte wie Ehrgeiz, Selbstvertrauen und Ambition. Werte, die der Niederländer seit jeher konsequent verfolgt – und mit denen er sich nicht immer Freunde gemacht hat.


Nachdem sich Robben zuletzt öffentlich über sein Reservistendasein beim ​Champions-League-Spiel gegen Besiktas beklagte, ruderte der 34-Jährige nun zumindest ein bisschen zurück.

„Das ist alles ein bisschen überbewertet worden. Am Ende ist es ein Satz, um den alles geht“, erklärte Robben, nicht ganz ohne Reue: „Den hätte ich im Nachhinein vielleicht lieber nicht gesagt.“

Und doch kam der Niederländer nicht umher, seine Verärgerung nach dem Besiktas-Spiel zu rechtfertigen: „Als Spieler darf man sauer sein, muss man sauer sein.“ Seine Kritik sei aber keinesfalls störend für das Betriebsklima innerhalb der Mannschaft, versicherte Robben.


Dies bestätigte auch Teamkollege Mats Hummels gegenüber SPORT1: "Uns stört das nicht. In der Mannschaft war das Thema ganz klein, wurde kurz besprochen, aber nicht groß gemacht“, so der ehemalige Dortmunder.

Auch mit Bayern-Trainer Jupp Heynckes habe Robben keinerlei Probleme: „Ich habe großen Respekt vor unserem Trainer. Das ist gegenseitig so“, stellte der Außenspieler klar.


Im Nachgang der Begegnung gegen Besiktas zeigte sich Robben durchaus angefressen. "Wenn ich meine Emotionen ausspreche, wäre ich morgen bei Brazzo oder Herrn Rummenigge. Ich weiß nicht, was es dann gibt, daher ist es besser nichts zu sagen“, hatte Robben im Interview mit Sky zu Protokoll gegeben.