Es gibt mit Sicherheit prestigeträchtigere Titel als den Gewinn des Carabao Cups. Und doch: Wenn man schon mal im Finale steht, dann möchte man sich den ersten Titel der Saison natürlich sichern. Diese Denkweise dürfte auch im Lager des FC Arsenal vorherrschen, der im Finale gegen Pep Guardiolas Manchester City als Außenseiter gilt.


Da hilft es natürlich auch nicht, dass Arsène Wenger mit Alexandre Lacazette und Henrikh Mkhitaryan zwei wichtige Säulen des Offensivspiels wegbrechen. Lacazette fehlt aufgrund einer Arthroskopie, Mkhitaryan ist nicht spielberechtigt.

Am Freitag äußerte sich Wenger dann zu diversen offenen Personalien. So wird sich beispielsweise der Einsatz von Aaron Ramsey erst kurzfristig entscheiden. „Es sieht in Ordnung aus, aber wir müssen die weitere Entwicklung abwarten“, erklärte Wenger.


Selbiges gilt dem Vernehmen nach für Alex Iwobi, während Mesut Özil in den Kader zurückkehren wird. Der in der Europa League gegen Östersunds aufgrund einer Erkältung geschonte Nationalspieler konnte inzwischen wieder ins Mannschaftstraining einsteigen und wir wohl von Beginn an auflaufen. „Natürlich wünscht man sich, dass die besten Spieler für so ein Spiel verfügbar sind. Und er ist definitiv wichtig für uns“, erläuterte Wenger.

Im Wembley wird es auch um die Nachfolge von Titelträger Manchester United gehen. Die „Red Devils“ konnten sich im letzten Jahr mit 3:2 gegen den FC Southampton durchsetzen. Während City den letzten Titel im League Cup 2016 gewann, liegt der letzte Triumph Arsenals lange zurück: 1993 besiegten die Gunners Sheffield Wednesday mit 2:1 und sicherten sich damit zum zweiten und bis heute letzten Mal den Titel.