Nach dem Rückspiel im Europa-League-Duell gegen Atalanta Bergamo droht Borussia Dortmund möglicherweise eine erneute Strafe durch die UEFA, nachdem einige mitgereiste Anhänger vor allem durch das Abbrennen von Pyrotechnik auf den Rängen auffielen.


Neben der sportlich eher mageren Leistung von Borussia Dortmund im Auswärtsspiel der Zwischenrunde der Europa League gegen Atalanta Bergamo gaben auch die mitgereisten Anhänger des BVB kein gutes Bild ab. Wie unter anderem Ruhrnachrichten berichtet, haben die rund 3.000 mitgereisten Fans bei der Partie am Donnerstagabend mehrfach Pyrotechnik gezündet, wobei einige Geschosse auf den Zuschauerrängen sowie dem Spielfeld gelandet seien. Demnach sei Bergamos Abwehrspieler Hans Hateboer beinahe von einer Leuchtrakete getroffen worden. Zusätzlich habe man eine Fahne der Fans von Atalanta Bergamo präsentiert, die man vor der Partie gestohlen habe.

"Wir verurteilen das aufs Schärfste. Das gehört nirgendwo hin und sollte irgendwann aufhören", sagte Kapitän Marcel Schmelzer im Anschluss an die Partie laut der Süddeutschen Zeitung. Es ist nicht das erste Mal, dass die Gästefans des BVB für unschöne Szenen sorgen. Bereits im Oktober 2015 kam es beim Auswärtsspiel gegen PAOK Saloniki zu Ausschreitungen, bei denen laut einem Bericht von Sport1 zufolge neben Angriffen auf Polizisten das Abbrennen von Pyrotechnik ebenfalls für Ärger gesorgt habe. Kurz darauf verordnete die UEFA eine Geldstrafe über 60.000 Euro, Gegner Saloniki musste 70.000 Euro zahlen.

1. FSV Mainz 05 v Borussia Dortmund - Bundesliga

      Auch in der Bundesliga scheuen sich die Anhänger von Borussia Dortmund nicht                                          davor, Pyrotechnik mit ins Stadion zu schmuggeln

​Eine ähnliche Strafe könnte möglicherweise in den kommenden Wochen folgen, allerdings könnte es auch härter ausfallen. Wie berichtet wird, sei aufgrund der Wiederholungstat der Dortmunder Fans ein Urteil in Form eines Teilausschlusses der Zuschauer denkbar. Zudem erscheint eine Bestrafung der Anhänger seitens des Vereins ebenfalls möglich, nachdem der BVB bereits nach dem Vorfall in Saloniki den Mitgliedern der Gruppierung "Desperados Dortmund" die Auswärtsdauerkarten für nationale sowie internationale Spiele entzog.