Borussia Mönchengladbach zählt zu den schlechtesten Teams der aktuellen Bundesliga-Rückrunde und wäre ​nach der Rückrunden-Tabelle der Liga abgestiegen. Einer der Leistungsträger der Borussia, Dennis Zakaria, hat sich nun zur Situation der Borussen geäußert. 


Dieter Hecking und seine Truppe hinken den eigenen Erwartungen und denen der Fans derzeit hinterher. Platz zehn in der Bundesliga, das ist die magere Bilanz. Der 21-jährige Schweizer Zakaria zählt noch zu den Konstanten im Tem und ist die Entdeckung der jüngeren Vergangenheit. "Eine Serie von vier verlorenen Spielen, in denen wir zudem keinen Treffer erzielen konnten, ist für Borussia Mönchengladbach alles andere als der Normalzustand", wird er von Sportbuzzer zitiert. Die Bezeichnung "kleine Krise" empfindet er als passend.


"Zumindest von einer kleinen Krise kann man angesichts der jüngsten Ergebnisse sprechen. Ich bestreite auch nicht, dass es eine schwierige Situation für uns ist. Aber es hilft uns nicht weiter, jetzt nur zurückzuschauen. Wir müssen uns auf die kommenden Aufgaben fokussieren. Gegen Dortmund haben wir zwar verloren, aber dennoch eine gute Leistung gezeigt. Deshalb bin ich zuversichtlich, dass wir es in den kommenden Wochen besser machen werden", so der Mittelfeldspieler optimistisch.

Borussia Moenchengladbach v Bayer Leverkusen - DFB Cup

Einer der Lichtblicke einer ausbaufähigen Gladbacher Saison: Denis Zakaria hat das Ziel Europa dennoch nicht aufgegeben



Trotz der unbefriedigenden Situation in der Liga hat der Schweizer Nationalspieler die Hoffnungen auf eine Qualifikation für Europa noch nicht aufgegeben. "Ich kann nur für mich selbst sprechen: Ich denke immer positiv und werde erst aufhören an unsere Europapokal-Teilnahme zu glauben, wenn sie rechnerisch definitiv nicht mehr möglich sein sollte. Bis dahin werde ich alles dafür geben, dass es doch noch klappt. Und mit der Relegation beschäftige ich mich überhaupt nicht." Dennoch weiß der Schweizer, der mit einer Passquote von 91 Prozent den besten Wert der Liga vorzuweisen hat, um die starke Konkurrenzsituation innerhalb der Liga.


"Wir sind eine gute Mannschaft, und Borussia Mönchengladbach ist ein großer Verein, der meiner Meinung nach auf jeden Fall ins erste Tabellendrittel gehört. Aber ich sehe auch, wie stark die Konkurrenz in der Bundesliga ist. Es sind acht oder neun Vereine, die nach Europa wollen, und plötzlich stößt noch eine Mannschaft wie Frankfurt dazu." Wo die Gladbacher am Saisonende letztlich stehen, bleibt abzuwarten.