Mamadou Doucouré zählt im Kader von Borussia Mönchengladbach zu den großen Talenten. Doch der Franzose kommt bei den 'Fohlen' einfach nicht zum Zug. Grund hierfür ist die beispiellose Verletzungshistorie des 19-Jährigen. Gladbach-Trainer Dieter Hecking hat sich nun zur Situation des Franzosen geäußert. Darüber berichtet die Rheinische Post.


Seit dem 01.07.2016 steht Mamadou Doucouré bei Borussia Mönchengladbach unter Vertrag. Zum Einsatz kam er für die Borussia bisher nicht. Juni 2016: ein Muskelbündelriss setzt ihn erstmals für sieben Monate außer Gefecht. Ein zweiter Muskelbündelriss im Januar 2017 zieht eine Pause von neun Monaten nach sich. Seit Dezember 2017 laboriert der Innenverteidiger erneut an dieser Verletzung. Nun ist er wieder in das Training eingestiegen.


"Es macht momentan null Sinn, Mamadou unter Druck zu setzen", kommentiert Dieter Hecking das Comeback des Talents, das von Paris seinen Weg an den Niederrhein fand. "Er war 20 Monate raus aus jeglichem Wettkampf. Wir müssen ganz behutsam mit ihm umgehen. Ganz ehrlich: Ich plane erst zur kommenden Saison mit ihm."


Zwei verlorene Jahre für Doucouré würde dies unter dem Strich zur Folge haben. Ende März bestreitet Gladbach im Zuge der Länderspielpause ein Testspiel. Dann soll der Verteidiger so weit sein, dass er zumindest einen Teil der Partie absolvieren kann. "Er soll erstmal durchtrainieren und wieder ein Gefühl dafür bekommen, dass sein Körper leistungsfähig ist", so der 53-Jährige. Die Personalie Doucouré bei der Borussia. Für den Verein und den Spieler selbst bleibt zu hoffen, dass die Verletzungen bald ein Ende haben werden.