​Ein 1:1 zwischen dem FSV Mainz 05 und dem VfL Wolfsburg: so wurde der 24. Spieltag der Bundesliga eröffnet. Geholfen hat das beiden Mannschaften nicht wirklich. Die Mainzer stehen auf Platz 15, die 'Wölfe' mit dem neuen Trainer Labbadia auf dem 14. Platz. Beide Mannschaften befinden sich nach wie vor im Abstiegskampf, die Aussagen der Akteure fielen dementsprechend nüchtern aus.


"Es war ein schwieriges Spiel heute. Der Punkt hilft Wolfsburg genauso viel wie Mainz", resümierte Mainz-Sportdirektor Rouven Schröder. "Insgesamt ist das ein gerechtes 1:1. Es war ein schwieriges Spiel. Wolfsburg hat eine individuell gute Mannschaft. Wir haben uns viel vorgenommen und dann geht Wolfsburg mit der ersten Aktion in Führung. Da mussten wir uns erstmal sammeln. Dann machen wir vor der Pause das 1:1 und sind auch nach der Pause gut reingekommen. Nach dem Konter von Yunus war ein Break drin. Wir haben keine zweiten Bälle mehr bekommen. Unterm Strich müssen wir zufrieden sein", wird dieser von der Allgemeinen Zeitung zitiert.


Mainz-Akteur Balogun sieht das Team auf einem "guten Weg. Ein Punkt ist besser als keiner. (...) Wir müssen das nächste Woche in Hamburg aber bestätigen." Der Trainer Sandro Schwarz sah indes ein leistungsgerechtes 1:1 zwischen den beiden Mannschaften.

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Der neue Trainer der Wolfsburger kommentierte seinen Einstand als Trainer wie folgt: "Wir sind sehr gut ins Spiel reingekommen und haben viele Dinge, die wir uns vorgenommen haben, auch umsetzen können. Mainz musste viele Wege gehen, weil wir gut verlagert haben. Wir haben dann ein total blödes Tor kassiert, da war der Mannschaft die Enttäuschung anzumerken. Mainz hat das Spiel dann nach vorne verlagert. Wir hatten viele Konterchancen, deswegen ist es schade, dass wir das Spiel nicht für uns entschieden haben."


Der Ex-Mainzer Malli, der während des Spiels eine gute Torchance vergab, beschrieb die Situation im Interview danach nochmals: "Bei meiner großen Chance laufe ich alleine auf das Tor zu und habe vielleicht zu viel Zeit zu überlegen. Wir brauchen nicht darüber reden, dass das eine 100-prozentige Chance war und ich ärgere mich, dass ich sie nicht genutzt habe, weil es der Führungstreffer gewesen wäre. Der eine Punkt fühlt sich zu wenig an, aber beide Mannschaften hätten drei Punkte benötigt. Wir versuchen, das Positive mitzunehmen, zum Beispiel, dass wir in der ersten Halbzeit geschlossen aufgetreten sind."


Nach den restlichen Spielen dieses Spieltags könnte sich die Situation der beiden Klubs nochmals verschärfen. Die nächsten Wochen werden zeigen, wie und ob beide dem Abstiegskampf trotzen können.