"​Hat Pep Guardiola den Fußball verändert?" "Nein, warum?" So wird Arsène Wenger von der britischen Zeitung Telegraph zitiert. Schließlich konkretisierte der französische Cheftrainer seine Aussagen bezüglich des Manchester-City-Coaches, der mit seinem Team gute Chancen auf den Gewinn der englischen Meisterschaft hat.


Der Journalist wollte von Wenger wissen, ob Guardiola mit der Art und Weise, wie seine Mannschaften spielten, neue Maßstäbe für den Fußball gesetzt habe. "Nein, denn wenn man nach Barcelona schaut, sind sie immer noch das beste Team in Europa", so Wenger. 

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Laut Wenger hat sich der moderne Fußball eher durch die Spieler, statt durch die Trainer verändert


"Ich denke, man muss akzeptieren, dass sich das moderne Spiel mit der Rekrutierung der besten Spieler bei einer kleinen Anzahl von Vereinen verändert hat und wir als Trainer können vielleicht unsere Philosophie mitteilen. Aber dieses Spiel gehört den Spielern, denn die Wichtigkeit der Spieler ist bedeutsamer als jemals zuvor."


Dann ging Wenger noch auf die Tatsache ein, dass Guardiola als Spieler einst zum FC Arsenal wechseln wollte. "Ich habe mit ihm einige Male geredet und einmal kam er zu meinem Haus weil er für Arsenal spielen wollte." 


Es sei die Qualität der Entscheidungen und seiner Anteilnahme am Spiel gewesen, die der 68-Jährige am Mittelfeldspieler geschätzt habe. "Er hatte ein sehr schnelles Passspiel und das ist immer unsere DNA, aber er war schon über dem Zenit seiner Karriere und wir hatten Top-Spieler auf seiner Position." Wer im Duell der Trainer erfolgreich sein wird, zeigt sich am Donnerstagabend, wenn Arsenal London auf Manchester City treffen wird.