​Borussia Dortmund trifft im Achtelfinale der Europa League auf den FC Salzburg. Gerade für Peter Stöger ist das Team, das sich außerhalb europäischer Wettbewerbe Red Bull Salzburg nennt, ein attraktives Los.


"Ich freue mich. Es ist die Möglichkeit als österreichischer Trainer gegen eine österreichische mannschaft zu spielen. Es ist sicher etwas besonderes", betonte der BVB-Coach auf einer Pressekonferenz. "Die sportliche Aufgabe ist reizvoll aber machbar. Eine junge, aktive Mannschaft wartet auf uns. Ich komme in meine Heimat, aber ich will weiterkommen."



Der österreichische Meister setzte sich gegen den spanischen Erstligisten Real Sociedad durch, genießt auf internationaler Ebene jedoch nur wenig Ansehen: "Sie haben es des öfteren nicht geschafft, in die Champions League zu kommen", so Stöger weiter. "Sie haben aber in der Europa League außergewöhnliche Ergebnisse eingefahren. Die Mannschaft hat Tugenden wie zum Beispiel auch RB Leipzig. Früh angreifen, hoch verteidigen. Die Meisterschaft ist logischerweise eine andere Kategorie aufgrund der Konkurrenzsituation in Österreich. Wenn es nicht Österreich wäre, würde man von einem schweren Los sprechen."



Nach dem Dusel-Remis gegen Atalanta Bergamo will der BVB das Achtelfinale möglichst weniger zittrig gestalten. Dazu ist jedoch eine härtere Zweikampfführung von Nöten, glaubt Stöger: "Wir haben viele Spieler in den eigenen Reihen, die nicht gerade körperliches Spiel zu ihren Eigenschaften zählen. Ich wünsche mir, dass wir da mehr und mehr zulegen können. Wir wollen jetzt nicht aus unseren Techniker reine Kampfmaschinen machen, aber ein bisschen mehr Gegenwehr erwarte ich in Zukunft schon."