Der 29-sekündige Einsatz von Dani Ceballos im Nachholspiel gegen Leganes hat eine Menge Kontroversen bei Real Madrid ausgelöst. Kritik musste vor allem Chefcoach Zinedine Zidane einstecken, der den 21-Jähirgen Gerüchten zufolge nur aufgrund eines persönlichen Machtgehabes eingewechselt haben soll.


Es war eine redlich schlecht durchdachte Entscheidung: Im Nachholspiel beim Nachbarn CD Leganes war die Messe gelesen, als Sergio Ramos in der 90. Minute das 3:1 markierte – nur 29 Sekunden vor dem Abpfiff vollzog Real-Coach Zinedine dann jedoch seinen dritten Wechsel, als er Dani Ceballos aufs Feld schickte.


Der 21-jährige Spanier war von dem Entschluss seines Trainers während und nach dem Spiel wenig begeistert – im Gegenteil. Wie die Marca nun berichtet, hat der Einsatz des Youngsters eine Menge Kontroversen ausgelöst, denn Zidane soll Ceballos lediglich aufgrund eines Machtspiels eingewechselt haben.


Klub reagiert auf Zidane-Entscheidung


Nach dem Spiel reagierte auch die Klubführung der ‘Blancos‘ auf die konfuse Entscheidung des Franzosen: „Zidane war selber ein Spieler und würde niemals einen Spieler für ungefähr 30 Sekunden einsetzen, nur um sich mit ihm anzulegen.“


Der 45-jährige Übungsleiter beharrt derweil auf seine Absicht, Ceballos vor dem 2:1 bringen zu wollen und ihm so mehr Spielzeit zu ermöglichen. Obwohl sich der Spanier über diese peinliche Situation sicher nicht freuen konnte, verstand er die Intention Zidanes, der sich mittlerweile bei ihm entschuldigte.