​Gojko Kacar muss sich beim FC Augsburg derzeit hinten anstellen. Bereits im Winter war der Routinier bei den Fuggerstädtern auf dem Absprung. Dabei ist er der Leidtragende von einem Überangebot auf seiner Position.


Eigentlich ist der Serbe flexibel einsetzbar und kann sowohl im Mittelfeld, als auch in der Abwehrreihe auflaufen. ​FCA-Coach Manuel Baum sieht den 31-Jährigen aber klar als Innenverteidiger. Problem nur, dass die Augsburger dort sehr stark besetzt sind. In der Abwehrzentrale sind Jeffrey Gouweleeuw und ​Martin Hinteregger absolut gesetzt und auch Youngster Kevin Danso hat derzeit die besseren Karten.


Vor der Amtszeit des 38-jährigen Fußballlehrers schien Kacar bei den bayrischen Schwaben der Durchbruch zu gelingen und er war unter Ex-Tainer Dirk Schuster unumstrittener Stammspieler. In der laufenden Saison wurde er jedoch nur zwei Mal eingesetzt.

Bereits im Winter deutete vieles auf einen Abschied hin, doch der Serbe, dessen Vertrag zum Saisonende ausläuft, wollte es noch einmal versuchen sich durchzubeißen. "Ich war nahe dran an einem Wechsel, aber ich habe mich für den FCA entschieden. Es war ein Bauchgefühl. Ich habe es mir lange überlegt, aber dann gesagt, ich werde es hier die sechs Monate noch einmal probieren, danach werden wir weitersehen", so der Rechtsfuß gegenüber der Augsburger Allgemeinen.


Der ehrgeizige Profi wolle zwar versuchen, "nicht verbittert zu sein", dennoch schob er ziemlich unmissverständlich nach: "Im Sommer läuft mein Vertrag aus, ich bin Fußballer, ich liebe meinen Job und will noch ein paar Jahre weiterspielen. Aber ich glaube nicht, dass ich noch einmal verlängern werde, denn ich möchte auf dem Platz stehen und spielen."