AUGSBURG, GERMANY - FEBRUARY 18: Head coach Tayfun Korkut of Stuttgart looks up prior to the Bundesliga match between FC Augsburg and VfB Stuttgart at WWK-Arena on February 18, 2018 in Augsburg, Germany. (Photo by Sebastian Widmann/Bongarts/Getty Images)

VfB Stuttgart: Die voraussichtliche Aufstellung gegen Eintracht Frankfurt

Am Samstagnachmittag empfängt der VfB Stuttgart zuhause Eintracht Frankfurt. Bei dem Spiel gegen die Hessen wird Trainer Tayfun Korkut voraussichtlich dem selben Personal wie beim 1:0-Sieg gegen den FC Augsburg das Vertrauen schenken.

1. Ron-Robert Zieler

Beim Spiel gegen die Fuggerstädter wurde Torhüter Ron-Robert Zieler nur selten auf die Probe gestellt. War der 29-Jährige dann doch einmal gefordert, zeigte er sich absolut souverän. Gegen die zuletzt spielstarken Frankfurter wird der Keeper aber wahrscheinlich wieder mehr zu tun bekommen.

2. Emiliano Insua

Auf der linken Seite in der Viererkette des VfB ist Emiliano Insua gesetzt. Der Argentinier konnte zuletz aber nicht immer so viel Druck nach vorne ausüben, wie man es von dem dynamischen 29-Jährigen erwarten kann. In der Defensive zeigte er sich zuletzt aber sehr routiniert.

3. Timo Baumgartl

Timo Baumgartl hat im Laufe des letzten Jahres einen großen Schritt in seiner Entwicklung gemacht und mauserte sich zu einer der Säulen der Mannschaft. Auch unter Tayfun Korkut ist der Youngster absolut gesetzt und wird auch gegen die Frankfurter in der Abwehrzentrale seinen Mann stehen.

4. Benjamin Pavard

Unter Ex-Trainer Hannes Wolf musste Benjamin Pavard noch oftmals auf der Rechtsverteidigerposition aushelfen. Unter Korkut ist der Franzose in der Innenverteidigung fest eingeplant. Im letzten Spiel rückte deshalb Holger Badstuber ins defensive Mittelfeld vor. Beim Spiel gegen die starken Hessen ist zwar auch eine Rückkehr zur Dreier- beziehungsweise Fünferkette denkbar, wahrscheinlicher ist aber die bewährte Viererkette.

5. Andreas Beck

Andreas Beck hat bei den Anhängern des VfB derzeit kein gutes Standing. Der Rechtsverteidiger macht in der Defensive zwar immer einen soliden Job, im Spiel nach vorne ist der 30-Jährige aber arg limitiert. Mangels besserer Alternativen wird der Deutsche aber auch gegen die Eintracht erste Wahl bleiben.

6. Santiago Ascacibar

Santiago Ascacibar war auch im Spiel gegen die Augsburger durch seinen großen kämpferischen Einsatz ein wichtiger Faktor für das Spiel des Aufsteigers. Der Argentinier soll auch gegen das Team von Niko Kovac seinen Mitspielern den Rücken freihalten. Im Spiel nach vorne kann der 20-Jährige dabei noch mutiger werden.

7. Holger Badstuber

Beim 1:0-Sieg gegen den FC Augsburg überraschte VfB-Coach Tayfun Korkut mit Holger Badstuber auf der Doppelsechs. Der 28-Jährige wusste aber zu überzeugen und somit dürfte der ehemalige Münchner auch gegen die sehr zweikampfstarken Frankfurter wieder neben Santiago Ascacibar im defensiven Mittelfeld auflaufen.

8. Erik Thommy

Einer der größten Profiteure des neuen Trainers beim VfB ist Erik Thommy, der bei allen drei Spielen unter Korkut von Beginn an ran durfte. Auch gegen die Eintracht hat der Youngster gute Chancen auf einen Platz in der Startelf. Zu den Stärken des 23-Jährigen gehören seine Unbekümmertheit und seine Präzision bei Standards. Eine Alternative wäre der zuletzt nicht berücksichtigte Chadrac Akolo.

9. Christian Gentner

Christian Gentner war unter Hannes Wolf auf der Doppelsechs gesetzt. Unter Korkut wird der Kapitän offensiver eingesetzt. Der 32-Jährige ist noch immer einer der lauffreudigsten Spieler der Schwaben und von seiner Erfahrung können seine jungen Mitspieler profitieren. Beim Spiel gegen die Frankfurter soll er die Stürmer der Schwaben mit präzisen Zuspielen in Szene setzen.

10. Mario Gomez

Mario Gomez bewies beim Siegtreffer gegen die Fuggerstädter, dass er noch immer einen echten Torriecher hat. Mit seinem Nebenmann Daniel Ginczek versteht sich der deutsche Nationalspieler prima. Seit seinem Wechsel in der Winterpause, war der 32-Jährige bereits an vier Treffern der Männer mit dem roten Brustring direkt beteiligt.

11. Daniel Ginczek

Daniel Ginczek kam beim Spiel gegen die Augsburger nicht zu so vielen Abschlusssituationen wie sein Sturmpartner. Dennoch war der bullige Angreifer für das Spiel der Schwaben sehr wichtig. Beim Spiel gegen die Frankfurter gilt es für den 26-Jährigen, sich erneut zu beweisen. Eine mögliche Alternative könnten Anastasios Donis oder Chadrac Akolo sein.