​Die Herthaner haben ausgerechnet vor dem Auswärtsspiel beim FC Bayern München Personalsorgen zu beklagen. Für Pal Dardai stellt sich die Frage: Wer verteidigt gegen den amtierenden deutschen Meister auf der rechten Seite? Wer wird sich somit in ein Duell mit Bayerns Angreifern auf der linken Seite, vermutlich Ribéry oder Coman, begeben? Die Bild-Zeitung fand auf diese Frage eine Antwort.


Der etatmäßige Rechtsverteidiger des Hauptstadtvereins heißt Peter Pekarik. Der 31-Jährige klagt allerdings seit der 0:2-Niederlage gegen Mainz über muskuläre Probleme an der Hüfte. Er setzte zuletzt mit dem Training aus, die medizinische Abteilung der Berliner kümmerte sich intensiv um ihn, zwei Tage konnte Pekarik im Training von Dardai schon wieder mitwirken. Ob der Ungar einen Einsatz gegen Bayern gleich riskieren möchte, ist allerdings fraglich. "Mit einer Mus­kel­ver­let­zung ist nicht zu spa­ßen, da kann schnell etwas Schlim­me­res pas­sie­ren, wenn man nicht auf­passt", wird der 41-Jährige zitiert.


Der zweite Rechtsverteidiger im Kader der Berliner heißt Mitchell Weiser, doch auch dieser wird aufgrund einer Bänderdehnung nicht zur Verfügung stehen. Seit Dezember stand er nicht mehr auf dem Rasen, demnach ist diese Option ausgeschlossen. Dabei wäre es ein durchaus besonderes Spiel für den 23-Jährigen geworden, schließlich hat er eine Bayern-Vergangenheit (2012-2015) und wäre gegen seinen Ex-Verein wohl nur allzu gern zum Einsatz gekommen.

FC Augsburg v Hertha BSC - Bundesliga

Laut Dardai der Rechtsverteidiger Nr. 3 im Kader der Herthaner: Niklas Stark



Dardais Alternative: Niklas Stark. "Ni­klas hat frü­her in Nürn­berg öfter auf die­ser Po­si­ti­on gespielt, er kann das. Fal­len Mitch und Peter aus, ist Ni­klas erste Wahl", so der 41-Jährige. Der U21-Europameister spielt in der Hintermannschaft von Hertha eine starke Saison. Ob er aber auch auf der rechten Seite gegen Ribéry bzw. Coman und Co. bestehen kann, wird sich am Samstag ab 15:30 Uhr zeigen, sollte Pekarik tatsächlich passen müssen.