​Claudio Pizarro kehrte im Sommer aus der Fußball-Rente zurück, um sich seinen Traum von einer WM-Teilnahme mit Peru zu erfüllen. Allerdings kommt er beim 1. FC Köln kaum zum Einsatz. In einem Interview gab der Altmeister nun zu, dass er unzufrieden ist.


"Natürlich habe ich mir das anders vorgestellt. Ich bin fit und fühle mich gut. Es ist schade, ich will spielen", betonte der 39-Jährige in einem Gespräch mit dem Kölner Stadt-Anzeiger. "Aber das entscheidet nunmal der Trainer". Gerade einmal 197 Minuten stand Pizarro in dieser Saison für die Geißböcke auf dem Platz. Ein Treffer gelang ihm dabei noch nicht. "Ich wollte weiter Fußball spielen. Und der Verein gefällt mir sehr gut", so der Peruaner weiter.

​​Am Samstag war der Oldie aber nah dran am ersten Erfolgserlebnis. Doch sein Siegtreffer zum 2:1 gegen Hannover 96 wurde vom Video-Schiri wieder zurückgenommen - zu Recht. Seine Zeit beim 'Effzeh' ist sicherlich nicht von Erfolg gekrönt. Aufgrund der mangelhaften Spielzeit ist es derzeit kaum vorstellbar, dass der Nationaltrainer Perus Ricardo Gareca den besten ausländischen Torschützen der Bundesliga-Geschichte mit ins Boot holt.


"Ich habe weiter Kontakt zum Nationaltrainer. Es gibt eigentlich kein besseres Karriereende", so Pizarro. Man kann dem Routinier nur die Daumen drücken, dass er sich seinen Traum von der WM-Endrunde erfüllen kann.