​Dem FC Arsenal ist der Einzug ins Achtelfinale der Europa League geglückt. Die 'Gunners' bekleckerten sich jedoch nicht mit Ruhm und verloren daheim gegen den schwedischen Außenseiter aus Östersund mit 1:2. Dank des 3:0-Erfolgs aus dem Hinspiel kamen die Londoner jedoch mit einem blauen Auge davon. TV-Experte Roy Keane teilte nach der Partie mächtig aus und erkor Jack Wilshere zum Sündenbock.


"Er ist der überbewertetste Spieler auf dem Planeten", polterte der Ex-Spieler nach der Partie bei ITV. "Man fragt sich, warum er Kapitän ist." Doch auch an der Gesamtleistung der 'Gunners' ließ der heutige TV-Experte kein gutes Haar: "Wo soll ich anfangen? Ich denke, Arsenal ist ein großartiges Beispiel dafür, wie man kein Fußballspiel startet. Sie sind viel zu langsam und legen eine schlechte Einstellung an den Tag."



Nach dem 3:0-Sieg im Hinspiel schonte Arsene Wenger viele Stammspieler und schickte eine B-Elf aufs Feld. Eine Taktik, die beinahe in die Hose gegangen wäre. Der Gast aus Schweden ging bereits früh in der Partie mit 2:0 in Führung. Der Treffer von Sead Kolasinac sicherte den Londonern aber schließlich das Achtelfinale. "Am Ende hatten sie Glück mit dem Ergebnis", so Keane weiter. "Aber wenn sie ein Spiel so schläfrig beginnen, ist es verdammt schwer. Da nutzt alle Qualität nichts."