​Borussia Dortmund hat sich ins Achtelfinale der Europa-League geduselt. In einer eklatant schwachen Partie der Borussia, in der Gegner Atalanta Bergamo lange Zeit wie der Sieger aussah, gelang dem Revierklub kurz vor Schluss der Lucky-Punch. Die Joker von Coach Peter Stöger stachen. Der Österreicher selbst zeigte sich nach der Partie alles andere als zufrieden.


"Natürlich freue ich mich, dass wir weitergekommen sind, aber wir haben nach diesem Spiel auch viel zu besprechen", betonte Stöger nach der Partie gegenüber Sport1. "Es war zu erwarten, dass es schwierig werden würde. Gerade in der ersten Halbzeit haben wir es Bergamo aber auch leicht gemacht. Wir waren nicht aggressiv und körperlich genug, haben nicht das umgesetzt, was wir vorher besprochen haben. Das war kein richtiger Männerfußball, den man in so einem Spiel an den Tag legen muss."



Die Italiener wirkten in allen Belangen überlegen. Der BVB verlor Zweikämpfe, hatte eine exorbitant hohe Fehlpass-Quote und erspielte sich nicht eine Torchance. In der zweiten Hälfte besserte sich das Bild jedoch ein wenig. "Vor allem haben auch die Wechsel gepasst", so Stöger weiter, der mit Marco Reus und Marcel Schmelzer zwei Asse aus dem Ärmel zog. "Es freut mich für Marcel Schmelzer, dass er am Ende das Tor macht. Marco Reus hat gezeigt, wie gut er unserem Spiel tun kann. Unsere Einstellung stimmt, das haben die Jungs jetzt mehrmals gezeigt."