​Der 1. FC Köln steht auch nach 23 Spieltagen auf dem letzten Tabellenplatz und hat neun Punkte Rückstand auf den Relegationsplatz. Trotz der aktuell denkbar ungünstigen Ausgangsposition und dem drohenden Abstieg in die 2. Bundesliga, glaubt Stammkeeper Timo Horn auch weiterhin noch an das Wunder und den Klassenerhalt am Ende der Saison.


Nicht wenige haben den 1. FC Köln bereits abgeschrieben und sehen die "Geißböcke" bereits elf Spieltage vor Schluss als sicheren Absteiger. Stammkeeper Timo Horn hingegen glaubt trotz der aktuellen Misslage und dem letzten Tabellenplatz auch weiterhin daran, dass die Mannschaft am Ende der laufenden Spielzeit den Verbleib in der Bundesliga schaffen kann. "Ich kann mich an das Ende der Hinrunde erinnern, wo wir auch immer von Endspielen gesprochen haben. Dennoch haben wir immer wieder die Chance und können auch jetzt mit einem Sieg auf sechs Punkte herankommen. Es ist rechnerisch alles möglich und wir haben auch noch Heimspiele gegen direkte Konkurrenten. Dass die Chance sehr klein ist, ist selbstredend. Dass grenzt schon an ein Wunder, wenn wir das noch schaffen sollten. Aber auch Wunder gibt es im Fußall immer wieder, deswegen glauben wir nach wie vor daran", so der gebürtige Kölner im Anschluss an die Trainingseinheit am Donnerstag. 


FC Bayern Muenchen v 1. FC Koeln - Bundesliga

Glaubt weiter an das Wunder Klassenerhalt: FC-Keeper Timo Horn



Auch wenn die Hoffnung bekanntlich zuletzt stirbt, weiß jedoch auch der 24-Jährige, dass es mit jedem weiteren Spiel schwieriger wird. "Mit jedem Spiel, dass man nicht gewinnt, läuft einem natürlich die Zeit davon. Allen war nach der Hinrunde klar, dass wir eine extrem starke, überdurchschnittliche Rückrunde brauchen, um in der Liga zu bleiben. Wir sind gut gestartet, haben dann zwei Niederlagen hinnehmen müssen. Gegen Hannover haben wir zumindest phasenweise eine gute Antwort gezeigt. Bekannterweise haben wir das Spiel in letzter Sekunde dann doch nicht gewonnen. Ich denke, das hätte der Mannschaft noch einmal einen Schub gegeben."


Am kommenden Sonntag tritt der "Effzeh" auswärts beim Vizemeister der vergangenen Bundesligasaison RB Leipzig an. Eine schwierige Aufgabe, wie auch das Eigengewächs weiß. "Gerade zuhause spielen sie ein enormes Pressing und versuchen dem Gegner keine Luft zum Atmen zu lassen. Wir haben unter der Woche extrem viel trainiert, uns auf engem Raum zu befreien. Das wird auch am Sonntag der entscheidende Punkt sein. Die Frankfurter haben es uns ein bisschen vorgemacht, natürlich auch mit einer sehr harten Gangart in einem hektischen Spiel. Nur so kann man den Leipzigern den Schneid abkaufen. Nichtsdestotrotz wird es auch ein deutlich schwierigeres Spiel als zuhause gegen Hannover."