Seit Guido Burgstaller vor rund einem Jahr vom 1. FC Nürnberg nach Gelsenkirchen wechselte, hat der Österreicher eine rasante Entwicklung genommen. Der 28-Jährige gehört aber nicht nur auf dem Feld zu den Lieblingen der Fans von „Königsblau“, auch außerhalb weiß Burgstaller als Typ durchaus sympathisch daherzukommen. Gegenüber den Ruhrnachrichten äußerte er sich nun unter anderem zu Montagsspielen.


Der Österreicher avancierte binnen kurzer Zeit zum Publikumsliebling. Woran das liegt, kann er selbst kaum erklären. „Vielleicht ist es mein Spielstil, vielleicht wie ich mich außerhalb des Platzes verhalte, oder meine Tore“, rätselt Burgstaller. Dennoch weiß er die Wertschätzung der Fans zu genießen: „Es ist auf jeden Fall schön, wenn meine Arbeit auf dem Platz so anerkannt wird.“

Trotz seiner starken Torbilanz versteht sich Burgstaller als Teamplayer, dem der Erfolg der Mannschaft wichtiger ist als persönliche Bestwerte. „Wenn ich gut spiele, viele Zweikämpfe gewinne, der Mannschaft Luft zum Atmen gebe, dann ist das für mich sehr viel wert“, erläutert Burgstaller, der nicht allein an seinen Toren gemessen werden will.


Und Burgstaller wird deutlicher: „Der Teamplayer sollte schon im Vordergrund stehen, weil wir keinen Einzelsport betreiben. Als Stürmer musst Du dich unterordnen.“ Es gehe darum, in den entscheidenden Szenen die richtigen Entscheidungen zu treffen – und bei Bedarf eben lieber einmal abzuspielen, als auf den eigenen Torerfolg aus zu sein.

Auch zum kontrovers diskutierten Thema „Montagsspiele“ wusste Burgstaller etwas beizutragen. „Wer auswärts seine Mannschaft begleiten will, muss in den meisten Fällen extra Urlaub nehmen. Ich kann die Leute verstehen. Das muss man anders lösen können“, gab Burgstaller zu Protokoll.

Für die Begegnung in Leverkusen rechnet sich Burgstaller viel aus: „Wir haben auswärts in dieser Saison viele gute Spiele gezeigt.“ Man brauche sich daher vor der Werkself keinesfalls zu verstecken. „Ich erwarte ein spannendes Spiel“, schließt Burgstaller.