Während die letzte Heimniederlage des SC Freiburg schon über drei Monate zurückliegt, ist bei der Mannschaft von Christian Streich in der Fremde noch ein wenig Sand im Getriebe. Den letzten Auswärtssieg feierten die Breisgauer am 15. Spieltag, als man den 1. FC Köln nach unfassbarer Aufholjagd mit 4:3 bezwang. In Hannover setzte es zuletzt eine 2:1-Niederlage. Um in Hoffenheim wieder erfolgreich zu sein, muss nun eine individuelle Leistungssteigerung her.


„Wir wollen uns möglichst viele Torchancen erarbeiten. Wir gehen davon aus, dass Hoffenheim alles auffahren wird, um uns besiegen zu können - sie wollen schließlich in der Europa League spielen“, gab Christian Streich die Marschroute für das Duell in Sinsheim vor.

Der Freiburger Chefcoach erklärte zudem, dass - im Vergleich zum Auswärtsspiel in Hannover - eine Leistungssteigerung notwendig sei, um aus dem Kraichgau Punkte mitzunehmen: „Es muss besser werden. Der ein oder andere Spieler muss individuell besser werden. Aber das ist durchaus möglich.“


„1-gegen-1-Situationen vermeiden“


Der Schlüssel zum Erfolg soll ferner darin liegen, möglichst oft 1-gegen-1-Situationen gegen technisch starke Hoffenheimer zu vermeiden. „Wir müssen so aufstellen, dass wir auch agieren und reagieren können. Wir müssen taktisch so spielen, dass Hoffenheim nicht so oft in 1-gegen-1-Situationen kommen kann“, so Streich, der für das Duell mit der TSG nahezu aus den Vollen schöpfen kann – lediglich der Einsatz von Nicolas Höfler (Infekt) ist fraglich.