BERLIN, GERMANY - FEBRUARY 16:  Sandro Schwarz, head coach of Mainz looks on during the Bundesliga match between Hertha BSC and 1. FSV Mainz 05 at Olympiastadion on February 16, 2018 in Berlin, Germany.  (Photo by Stuart Franklin/Bongarts/Getty Images )

Mainz 05: Die voraussichtliche Aufstellung gegen den VfL Wolfsburg

Nach dem 2:0-Auswärtserfolg bei Hertha BSC will der 1. FSV Mainz am kommenden Freitagabend (20:30 Uhr) nachlegen und sich etwas Luft im Abstiegskampf verschaffen, wenn man den VfL Wolfsburg zu Gast hat. 


So könnte Mainz-Coach Sandro Schwarz gegen Wolfsburg spielen lassen:   

1. TW: Robin Zentner

Das Tor der Nullfünfer wird Robin Zentner hüten. Der 23-Jährige ersetzt nach wie vor Stammkeeper René Adler, der für das Duell mit den ‘Wölfen‘ aufgrund eines grippalen Infekts passen muss. Zentner kam während der laufenden Spielzeit 16-mal zum Einsatz und musste dabei 29 Gegentreffer hinnehmen.     

2. RAV: Giulio Donati

In einer Mainzer Fünferkette könnte Sandro Schwarz rechts auf Giulio Donati bauen. Der Italiener zählt bei den Rheinhessen zu den absoluten Stammspielern – insgesamt kommt er auf bislang 24 Saisoneinsätze. Alternativ steht Daniel Brosinski in den Startlöchern.

3. IV: Leon Balogun

Wie schon in den vergangenen zwei Ligaspielen, dürfte Leon Balogun in der FSV-Innenverteidigung gesetzt sein. Der Deutsch-Nigerianer schafft es derweil auf zehn Pflichtspieleinsätze in dieser Saison – auch weil die Konkurrenz in der Mainzer Abwehr groß ist: Optional stehen noch Jean-Philippe Gbamin, der wohl auf der Sechs beginnen wird, Robin Hack und Niko Bungert zur Auswahl.    

4. IV: Stefan Bell

Mainzer Abwehrchef wird auch am Freitag wieder Stefan Bell sein. Der Kapitän der Rheinhessen kommt gegen Wolfsburg zu seinem 22. Saisoneinsatz. Seine Zweikampfquote liegt aktuell bei 56%, zudem bringt er 75% seiner Zuspiele an den Mann. 

5. IV: Abdou Diallo

Das Mainzer Abwehrzentrum wird am Freitag durch Abdou Diallo komplettiert. Der Franzose, der am vergangenen Wochenende seine Gelbsperre gegen Hertha BSC absaß, ist wieder spielberechtigt und könnte Robin Hack aus der Mainzer Startelf verdrängen.

6. LAV: Gerrit Holtmann

Auf der linken Außenbahn soll am Freitag wieder Gerrit Holtmann verteidigen. Während seine Zweikampfquote mit 38% noch ausbaufähig ist, überzeugte der 22-Jährige vor allem mit seiner enormen Schnelligkeit auf dem Flügel und seinem Drang zum Tor. 


Man merkt, dass Holtmann sich was zutraut: Bei seinen bislang elf Ligaeinsätzen (706 Minuten) feuerte er 17 Torschüsse ab, wovon zwei ihren Weg ins gegnerische Gehäuse fanden – zudem konnte er zwei weitere Mainzer Treffer vorbereiten.  

7. ZDM: Nigel De Jong

Nachdem er in Berlin 90 Minuten lang auf der Bank blieb, könnte Nigel De Jong gegen den VfL Wolfsburg wieder in die Mainzer Startelf zurückkehren. In der Hauptstadt habe der Niederländer seine Rolle als Führungsspieler neben dem Platz „vorbildlich eingenommen“, so FSV-Coach Schwarz, der mit Suat Serdar und Alexandru Maxim noch zwei offensivere Alternativen in der Hinterhand hat.

8. ZM: Jean-Philippe Gbamin

Vor De Jong dürfte Jean-Philippe Gbamin gesetzt sein. Der Ivorer rief in Berlin eine enorm starke Leistung ab und legte unter anderem den Treffer zum 2:0-Endstand auf. Die Zweikampfmaschine der Nullfünfer könnte gegen Wolfsburg auch wieder als Sechser vor der Abwehr agieren, dann würde Nigel De Jong oder aber ein anderer zentraler Mittelfeldspieler eine Position vorrücken.  

9. ZM: Danny Latza

Ähnlich wie Gbamin, zeigte auch Danny Latza am vergangenen Freitag einen starken Auftritt in der Hauptstadt. Er dürfte in der Mainzer Schaltzentrale derweil als gesetzt gelten - während der laufenden Saison kommt der 28-jährige Mittelfeldmotor auf 25 Pflichtspieleinsätze (zwei Tore, ein Assist).    

10. ST: Robin Quaison

In einer Mainzer Doppelspitze dürfte Robin Quaison gesetzt sein. Der Norweger schnürte gegen die Hertha seinen ersten Doppelpack für die Nullfünfer, insgesamt konnte er in dieser Saison bislang vier Treffer erzielen. Ein weiterer Kandidat für die erste Elf dürfte derweil der Japaner Yoshinori Muto sein.

11. ST: Emil Berggreen

Neben Quaison dürfte die Wahl zwischen Emil Berggreen und Anthony Ujah zugunsten des Dänen ausfallen. Der 24-Jährige zeigte sich zuletzt treffsicher und schnürte gegen Hoffenheim einen Doppelpack. Doch wie FSV-Coach Sandro Schwarz andeuten ließ, scharrt auch Rückkehrer Ujah mit den Hufen: "Anthony ist so fit, dass er morgen von Anfang an auf dem Platz stehen könnte."