Beim VfL Wolfsburg wurde in dieser Woche einmal mehr alles auf „Null“ gestellt. ​Mit Bruno Labbadia haben die Niedersachsen den bereits dritten Cheftrainer der Saison vorgestellt. Natürlich in der Hoffnung, dass schon beim Gastspiel in Mainz der erhoffte Befreiungsschlag gelingt. Auf der Pressekonferenz im Vorfeld der Begegnung äußerte sich Labbadia nun zum Personal, der Tabellensituation und dem Duell mit dem Tabellennachbarn Mainz.


„Wir müssen Dinge umsetzen und sehr geschlossen auftreten. Dass wir spielen, um zu gewinnen, ist vollkommen klar“, gab sich Labbadia angriffslustig. Auf die Tabelle wolle der 52-jährige zunächst nicht gucken: „Wir haben alles in der eigenen Hand und so wollen wir das Spiel auch angehen.“


Seine Mannschaft müsse „kompakt auftreten“, dabei aber gleichzeitig „mutig“ sein, um die sich bietenden Räume zu nutzen. „Wir wollen Fußball spielen, müssen gleichzeitig aber auch zusammen verteidigen“, gab der ehemalige HSV-Coach zu verstehen.


Personell muss Labbadia um die Einsätze von Victor Osimhen und Admir Mehmedi bangen. Osimhen habe Wadenprobleme und konnte demnach nicht trainieren, erklärte Labbadia. Mehmedi soll Probleme beim Schießen gehabt haben - ein für einen Stürmer nicht unwichtiger Bewegungsablauf. Immerhin konnte Spielmacher Yunus Malli wieder mit der Mannschaft trainieren.

Labbadia schließt ungeachtet aller potentiellen Ausfälle gewohnt konsequent: „Wir brauchen nicht über die Spieler reden, die nicht dabei sein können, sondern beschäftigen uns mit denen, die auflaufen können.“ Nach neun Spielen mit nur einem Dreier soll nun also ein Erfolgserlebnis her. Auch, damit Labbadia sich den Blick auf die Tabelle vorerst weiter verkneifen kann.