Fohlen-Youngster Mamadou Doucouré wird wohl auch in dieser Saison kein Pflichtspiel für Borussia Mönchengladbach absolvieren. Der junge Franzose erholt sich derzeit von einem Muskelbündelriss.


Seit Sommer 2016 steht Mamadou Doucouré nun schon bei Borussia Mönchengladbach unter Vertrag. Auf sein Debüt im weiß-schwarzen Trikot wartet der Innenverteidiger aber bis heute. Zwei Muskelbündelrisse setzten den Franzosen nun für beinahe zwei Jahre außer Gefecht. Allmählich macht der 19-Jährige aber Fortschritte. 



Coach Dieter Hecking gibt dem Talent jedoch alle Zeit der Welt: "Es macht aus meiner Sicht überhaupt keinen Sinn, einen langzeitverletzten Spieler wie Mamadou unter Druck zu setzen. Er soll weiter gut trainieren und dann ist er hoffentlich zur neuen Saison wieder hundertprozentig fit", so der 53-jährige Übungsleiter.


Doucouré war vor zwei Jahren ablösefrei aus der zweiten Mannschaft von Paris St. Germain an den Niederrhein gewechselt und war bereits während seiner Verpflichtung verletzt. Dass es aber zwei Spielzeiten dauern würde, bis der ehemalige U18-Nationalspieler Frankreichs im Gladbach-Trikot debütieren sollte, hätten sich Max Eberl und Co. wohl niemals ausgemalt.


Aktuell drückt der Schuh aber ohnehin nicht in der Innenverteidigung. Mit Matthias Ginter, Jannik Vestergaard und Reece Oxford sind die Gladbacher momentan ordentlich besetzt. Nach zwei Jahren Abstinenz dürfte es für Mamadou Doucouré kein Leichtes sein, sich in Gladbach zu behaupten.