Für Hertha BSC steht die wohl schwerste, aber zugleich einfachste Aufgabe der Saison an. Im Auswärtsspiel bei den Münchner Bayern kann die „alte Dame“ im Grunde nur gewinnen – und somit die enttäuschende Vorstellung der Vorwoche, ​als man Mainz 05 mit 0:2 unterlag, ein Stück weit vergessen machen.


„Jeder soll Spaß haben und es genießen, sich mit den Bayern-Stars zu messen“, gab Hertha-Trainer Pal Dardai entsprechend hoffnungsvoll zu Protokoll. Mit einer guten Tagesform könne es seiner Mannschaft durchaus gelingen, die Bayern zu ärgern. „Wir können die Überraschung schaffen, etwa einen Punkt mitnehmen“, erklärte Dardai.


Die Voraussetzung hierfür sei, dass „die Mannschaft an ihre Grenzen geht“. Man müsse auf seine Chancen lauern, und dann die eigenen Qualitäten ausspielen: „Unsere Stärke ist Handlungsschnelligkeit, Räume zu schaffen und diese zu nutzen“, erläuterte der 41-jährige weiter.

Personell muss Dardai weiterhin auf Karim Rekik verzichten. Der Niederländer laboriert seit Wochen an einer hartnäckigen Muskelverletzung und wird in München noch nicht in den Kader der Herthaner zurückkehren. Unter der Woche konnte Rekik allerdings zumindest wieder am Mannschaftstraining des Hauptstadtklubs teilnehmen.


Ondrej Duda hingegen wird die Reise in Richtung bayerische Landeshauptstadt antreten, wenngleich Dardai offen ließ, ob der Slowake eine Startelfoption sein wird. „Wir brauchen den richtigen Duda, dafür muss er richtig fit sein und mal 2-3 Monate durchgängig spielen“, erklärte Dardai vielsagend. Zuletzt kam Duda beim 0:0-Remis bei Werder Bremen Ende Januar zum Einsatz.