Um der Sorge Pep Guardiolas nachzugehen, die Gesundheit der eigenen Spieler mehr zu schützen, wurde Manchester City ein Treffen mit dem leitenden Schiedsrichter-Gremium der Premier League zugesagt. Das berichtet die britische Tageszeitung The Guardian.


Nachdem City-Coach Pep Guardiola seinen Unmut über die Entscheidungen der Premier-League-Referees geäußert und sich über die harten Tacklings an seinen Spielern echauffiert hat, entschied der Klub der Bitte des Spaniers nachzugehen und eine Sorge an die zuständige Kommission, der Professional Game Match Officials Limited (PGMOL), offiziell einzureichen.


Demnach teilen die Vereinsvertreter von Manchester City die Auffassung, dass insgesamt neun Tacklings eine höhere Bestrafung verdient haben, als während des Spiels verhängt wurden.

Unter anderem beklagt man die Schiedsrichter-Entscheidungen, die nach dem überharten Einsteigen gegen Kevin De Bruyne und Leroy Sané gefällt wurden. Denn sowohl Jason Puncheon (Crystal Palace), der den Belgier von hinten umtrat, als auch Joe Benett, der gnadenlos eine Verletzung Sanés in Kauf nahm, sahen lediglich den gelben Karton.

Wie die PGMOL jedoch andeuten ließ, ziehe man es nicht in Betracht, eine neue Regel einzuführen, die ein Schiedsrichter-Gremium dazu befähigt, eine Gelbe Karte nach Betrachtung der Fernsehbilder auf Rot zu korrigieren.


Das Treffen, das von Manchester City beantragt wurde, wird voraussichtlich im März stattfinden. Eine Entscheidung zugunsten des aktuellen Tabellenführers ist derweil allerdings eher unwahrscheinlich.