Unter ​Tayfun Korkut konnte der VfB Stuttgart zuletzt zwei ​Siege in Folge holen. Doch nicht alle Akteure der Schwaben haben bisher vom Trainerwechsel profitiert. Einer der Leidtragenden ist Angreifer Chadrac Akolo. Doch sein Trainer schloss auf der heutigen Pressekonferenz nicht aus, dass der Stürmer schon bald wieder wichtig werden könnte.​


Im Vorfeld des Spiels des VfB gegen Eintracht Frankfurt am Samstagnachmittag, hat sich der Cheftrainer der Stuttgarter den Fragen der Presse gestellt. Dabei wurde auch der aktuell schwere Stand des kongolesischen Offensivspielers erörtert.

Unter Korkuts Vorgänger Hannes Wolf war der 22-Jährige noch Stammspieler bei dem Traditionsverein gewesen und hatte in dieser Saison in 19 Pflichtspielen vier Treffer erzielt. Seitdem der Deutsch-Türke bei den Schwaben das Sagen hat, kam der Rechstfuß nicht mehr zum Einsatz.


Dabei stand der Rechtsaußen bereits mehrfach zur Einwechslung parat. Am Ende entschied sich der 43-jährige Fußballlehrer aber stets für einen anderen Spieler. Die Entscheidungen beruhten dabei jedoch auf taktischen Überlegungen. "Chadrac hat schon ein paar Mal den Weg zur Ersatzbank gemacht und war kurz davor, seine Minuten zu machen. Wir wissen um seine Qualitäten. Es war bisher immer so, dass der Spielverlauf seine Einwechslung nicht zugelassen hat", so Korkut.

Bereits am Wochenende gegen das Team von Trainer Niko Kovac könnten die Qualitäten des schnellen Youngsters wieder gefragt sein: "Wir wissen, dass er dem Spiel noch einmal etwas Spezielles geben kann. Er wird sicher bald wieder auf Einsätze kommen. Im Moment ist es eine schwierige Phase für ihn. Aber wir werden ihn noch brauchen."


Dass durch den Verzicht auf den etablierten Spieler im Team Unruhe aufkommen könnte, befürchtet der ehemalige Trainer von Bayer 04 Leverkusen jedoch nicht: "Ich erwarte, dass er meine Entscheidung nicht akzeptiert. Aber respektieren muss er sie. Und dann bereit sein, wenn er reinkommt."