​Mit dem 2:1-Sieg über RB Leipzig hat sich Eintracht Frankfurt am vergangenen Wochenende auf einen Champions-League-Platz geschoben. In der Partie überzeugte vor allem Mittelfeld-Krieger Kevin-Prince Boateng, der bei den Hessen zum sofortigen Leistungsträger und Publikumsliebling aufstieg. Er selbst sieht sich und seine Mannschaft zu Recht unter den ersten Plätzen in der Bundesliga.


Sollte sich die Eintracht aus Frankfurt über den restlichen Saisonverlauf hin auf dem dritten Tabellenplatz halten können, würde es einer absoluten Sensation gleichen. Dass die Hessen am Ende mindestens in der Europa League landen, hingegen nicht. Sieben Punkte Vorsprung hat das Team von Trainer Niko Kovac auf Rang sieben.

Eintracht Frankfurt v RB Leipzig - Bundesliga

Kevin-Prince Boateng erzielte gegen Leipzig das Siegtor



„Wir stehen nicht umsonst da oben, wir haben es verdient“, sagt Teamleader Kevin-Prince Boateng in der Donnerstagsausgabe des kicker. Beim 2:1 gegen Leipzig erzielte der Sommerneuzugang sein fünftes Saisontor, das letzten Endes den Weg zum Sieg ebnete. Der 30-Jährige sorgte wie gewohnt für Ballsicherheit im Mittelfeld, ist aufgrund seiner fünften Gelben Karte aber für das nächste Spiel beim VfB Stuttgart (Samstag, 15.30 Uhr) gesperrt.


Boateng macht zwei wesentliche Faktoren für den Erfolg der SGE aus. „Man weiß ja, dass Niko Kovac ein harter Trainer ist, und er lässt uns hart arbeiten“, sagt der frühere ghanaische Nationalspieler. Wichtig sei zudem das Wir-Gefühl. Man könne es daran erkennen, wie die Bank aufspringe, wenn ein Tor erzielt werde oder man ein Spiel gewinne. „So gehört sich das. Wir haben keine Stinkstiefel in der Mannschaft, jeder probiert, dem anderen zu helfen.“