​Der VfL Wolfsburg hat in der Wintertransferperiode ordentlich aufgerüstet und mit Renato Steffen und Admir Mehmedi zwei prominente Neuzugänge verpflichtet. Zudem wurde Josip Brekalo vorzeitig aus seinem Leih-Engagement aus Stuttgart zurückbeordert. Mit Levin Öztunali hatte der VfL aber einen weiteren Spieler auf der Wunschliste. Ein Transfer scheiterte jedoch.


Wenn der VfL Wolfsburg am Freitag im Kellerduell auf den FSV Mainz 05 trifft, wird Levin Öztunali fehlen. Der Seeler-Enkel laboriert derzeit an einer Sprunggelenksverletzung. Laut einem Bericht des Kicker haben die Wölfe im Winter ein Auge auf den Mainzer geworfen.



Zwar verstärkten sich die Niedersachsen bereits mit Admir Mehmedi, Renato Steffen und Josip Brekalo, doch Olaf Rebbe und Ex-Trainer Martin Schmidt wollten noch einen starken Flügelspieler an Land ziehen. Schmidt erinnerte sich wohl an seine Zeit bei den Mainzern und schlug Öztunali vor, Rebbe willigte ein.


Um den Rhein-Hessen den Deal schmackhaft zu machen sollten Jakub Blaszczykowski oder Landry Dimata in den Transfer verrechnet werden. Doch die Mainzer lehnten ab, obwohl Öztunali zuletzt keinen einfachen Stand im Team von Sandro Schwarz hatte. Der Rechtsaußen absolvierte zuletzt am 17. Spieltag ein Spiel über die vollen 90 Minuten und stand zu Beginn des Jahres nicht einmal mehr im Kader des Abstiegskandidaten. Wann der 21-Jährige nach seiner Sprunggelenksverletzung zurückkehren wird, ist noch nicht abzusehen.