Die Woche begann mit einer Überraschung: ​Martin Schmidt hatte sein Aus als Cheftrainer des VfL Wolfsburg verkündet – aus eigenem Antrieb. Trotz seines freiwilligen Ausscheidens bei den Wölfen soll der Schweizer eine ordentliche Summe kassiert haben.


Offenbar ließ sich Martin Schmidt seinen Abgang vom VfL Wolfsburg mit einer ordentlichen Summe versüßen. Bisher hat sich der 50-Jährige zwar immer noch nicht von seiner ehemaligen Mannschaft verabschiedet. Wie Bild, kicker und Wolfsburger Nachrichten aber übereinstimmend berichten, hat der Schweizer eine Abfindung im mittleren sechsstelligen Bereich erhalten.

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Kassierte Martin Schmidt eine Art Schweigegeld von den Wölfen?



Schmidt soll sich laut den Berichten dazu verpflichtet haben, in dieser Saison keinen direkten Konkurrenten der Wolfsburger im Abstiegskampf zu übernehmen. Nebst der Geräusche um den Rücktritt Schmidts, steht mit Olaf Rebbe vor allem eine Person weiterhin in der Kritik.


Der Vorstellung des neuen Cheftrainer Bruno Labbadia blieb Rebbe, der dem Wolfsburger Management angeblich bereits seinen Rücktritt angeboten hatte, Medienberichten zufolge aus eigenen Stücken fern. Der als unerfahren geltende Sportdirektor könnte alsbald seinen Job verlieren. Mit den möglichen Nachfolgern Jörg Schmadtke (vereinslos) und Horst Heldt (Hannover 96) hat es gemäß kicker bislang aber noch keine Kontaktaufnahme gegeben.