Sportgeschäftsführer Frank Baumann musste sich viel Kritik gefallen lassen, als er nach der Entlassung von Alexander Nouri mit Florian Kohfeldt bereits die dritte interne Trainerlösung in Folge präsentierte. An der Entscheidung des Managers, der mit einem neuen Vertrag ausgestattet werden könnte, rüttelt indes niemand mehr. Darüber hinaus scheint die bisher noch ungeklärte vertragliche Situation Kohfeldts geklärt.


Tabellarisch ist bei Werder Bremen in den vergangenen Wochen zwar kein Fortschritt zu erkennen. Doch vor allem spielerisch entwickelte Florian Kohfeldt den Fünfzehnten der Bundesliga zusehends weiter. Für seine Entscheidung, nach Viktor Skripnik und Alexander Nouri die dritte Trainerlösung aus dem eigenen Haus zu präsentieren, musste sich Sportchef Frank Baumann einiges anhören.

SV Werder Bremen v VfL Wolfsburg - Bundesliga

Florian Kohfeldt hat bei Werder Vertrag bis 2019


Der Manager sitzt jedoch fest im Sattel. Nach dem feststehenden Klassenerhalt dürfte die Verlängerung von Baumanns Vertrag, der aktuell noch bis 2019 datiert ist, „fast zum Automatismus werden“, schreibt der kicker. Schließlich lag der Manager mit den Verpflichtungen von Spielern wie Max Kruse, Serge Gnabry, Thomas Delaney, Ludwig Augustinsson oder Jiri Pavlenka goldrichtig.


Geklärt scheint unterdessen auch die Laufzeit des Vertrags von Cheftrainer Kohfeldt, der seit dem elften Spieltag die Geschicke bei den Grün-Weißen leitet. Gemäß kicker ist die Zusammenarbeit mit dem ehemaligen U23-Trainer bis Sommer 2019 fixiert. Bei Ausweitung seiner interimistischen Tätigkeit an der Weser hatte der Verein keine Angaben zur Vertragslaufzeit gemacht.