Was für ein Pech und was für eine Hiobsbotschaft für Edgar Prib am Mittwoch: Nachdem er sich ins Mannschaftstraining zurückgekämpft hatte, riss sich Hannovers Kapitän erneut das Kreuzband. Am Maschsee lässt man die Kämpfernatur aber keineswegs im Stich und verlängert den auslaufenden Vertrag wohl trotzdem.


Gerade erst hatte sich Edgar Prib nach seinem Kreuzbandriss ins Mannschaftstraining von Hannover 96 zurückgekämpft. Mit einem Comeback noch in dieser Saison wird es aber nichts: In einer Einheit am Dienstagnachmittag verspürte Prib ohne Einwirkung eines Gegners eine Reaktion im Knie, die MRT-Untersuchung am Mittwoch brachte Gewissheit: ​erneuter Kreuzbandriss, eine sogenannte Reruptur.

„Für Eddy und uns ist diese Diagnose unfassbar bitter, aber uns ist es wichtig“, reagierte 96-Sportchef Horst Heldt bestürzt auf die Nachricht. Ganz klar wolle er zum Ausdruck bringen, dass man Prib in dieser Situation „auf gar keinen Fall“ allein lassen werde. Trotz der Verletzung wird die im Sommer auslaufende Zusammenarbeit mit Prib laut kicker womöglich verlängert.


Für Prib ist es innerhalb eines Jahres der zweite schwere Rückschlag. Nach seinem ersten Kreuzbandriss im August vergangenen Jahres kämpfte sich der 28-Jährige in einer fünfmonatigen Reha wieder ran an die Mannschaft. „Ich habe riesengroßen Respekt vor dieser Verletzung“, sagte der ehemalige Fürther noch im Dezember, „es ist schon eine große Nummer, da muss man vorsichtig sein.“ Nun muss er erneut monatelang aussetzen.