Im letzten Ligaspiel gegen Borussia Mönchengladbach (1:0) wurde klar, welcher Spielertyp Borussia Dortmund im Mittelfeld abgeht: Einer der Marke Sebastian Kehl, der nicht nur technisch besaitet ist, sondern auch mal dazwischenhauen kann. Einer, der diese Attribute erfüllen würde, ist Emre Can. Ein Wechsel an die Strobelallee spielt aber keine Rolle.


Dortmunds Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke kündigte vor einiger Zeit an, im kommenden Sommer eine Neu-Justierung des Kaders vornehmen zu wollen. Auf die Suche wird sich der BVB im Sommer nach einem physisch starken Spieler für das Mittelfeld begeben. Peter Stöger, der aller Voraussicht nach seinen Vertrag verlängert, hat die Zeichen der Zeit erkannt.


„Wenn du im Offensivspiel die Bälle nicht behauptest und für keine Entlastung sorgst, ist es nicht unser Spezialgebiet, sich dagegenzustellen“, wird der Österreicher in der Donnerstagsausgabe des kicker zitiert. In der Vergangenheit wurden die Dortmunder immer mal wieder mit einer Verpflichtung von Emre Can in Verbindung gebracht.

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Kein BVB-Wechsel: Emre Can verschlägt es wohl ins Piemont



Ein Wechsel des deutschen Nationalspielers an die Strobelallee zum BVB wird aber nicht über die Bühne gehen, so das Urteil der Sportzeitschrift. Can wäre zum Schnäppchen für die Schwarz-Gelben geworden, läuft der Vertrag des Mittelfeldabräumers beim FC Liverpool doch zum Saisonende aus.


Der 24-Jährige wird sich aber wohl auch nicht von einem Verbleib an der Anfield Road überzeugen lassen. ​Dem Vernehmen nach gilt sein Wechsel zum italienischen Rekordmeister Juventus Turin als sichere Sache. LFC-Trainer Jürgen Klopp erklärte noch Ende Januar im DAZN-Interview: „Manchmal will ein Spieler seinen Vertrag auslaufen lassen. Das ist für den Verein nicht cool, aber es gibt Momente, in denen man so etwas auch mal fressen muss“