​Alles deutet darauf hin, dass Lars Bender am Sonntag gegen den FC Schalke 04 (15:30 Uhr) noch nicht zur Verfügung stehen wird. Auch wenn der defensive Mittelfeldspieler für Heiko Herrlich von großer Bedeutung ist, braucht sich der Trainer von Bayer 04 Leverkusen nicht über mangelnde Alternativen auf der Sechs beschweren. Ganz im Gegenteil: Im Interview sprach er nun über den harten Konkurrenzkampf auf dieser Position.


Im Hinspiel auf Schalke bildete Lars Bender noch mit Charles Aranguiz das defensive Mittelfeld der Leverkusener. Mit dieser Doppel-Sechs wird Herrlich im Rückspiel allerdings voraussichtlich nicht ins Spiel starten können. ​Bender laboriert seit dem Pokalspiel gegen Werder Bremen an einem Muskelfaserriss im Adduktorenbereich.

Mit den Worten "Für ihn wird es knapp für Sonntag. Vom Gefühl her sag' ich eher nein" dämpfte der Coach im ​kicker-Interview die Hoffnungen der Leverkusen-Fans, dass der 28-Jährige gegen die Königsblauen sein Comeback feiern könnte. Zudem äußerte er sich über den harten Konkurrenzkampf auf dieser Position.


Herrlich über seine Sechser: "Da haben wir brutal viel Qualität"


Während der Chilene Aranguiz als gesetzt gilt, müssen sich die anderen Kontrahenten jeden Tag aufs Neue beweisen. Letztlich hat Heiko Herrlich vor jedem Spiel die Qual der Wahl, wie er versicherte: "Da haben wir brutal viel Qualität, es stellt mich immer vor Aufgaben und es tut mir manchmal auch weh, den einen oder anderen draußen zu lassen."

Bayer Leverkusen v Werder Bremen - DFB Cup

Lars Bender wird gegen S04 voraussichtlich noch nicht zurückkehren können.



Neben den angesprochenen Leistungsträgern Aranguiz und Bender fühlen sich auch Julian Baumgartlinger und Dominik Kohr auf der Sechs zu Hause. Beim 2:1-Erfolg am vergangenen Wochenende beim Hamburger SV ließ Herrlich Baumgartlinger außen vor, was bei dem Cheftrainer "Bauchschmerzen" verursacht haben soll - auch weil der Österreicher "super trainiert und immer gut gespielt hat". Man darf gespannt sein, wem der Trainer gegen Schalke den Vorzug geben wird.