WOLFSBURG, GERMANY - FEBRUARY 20:  Bruno Labbadia, new head coach of Wolfsburg looks on during a training session of VfL Wolfsburg at Volkswagen Arena on February 20, 2018 in Wolfsburg, Germany. (Photo by Ronny Hartmann/Bongarts/Getty Images)

VfL Wolfsburg: Diese Spieler könnten von dem Trainerwechsel profitieren

Neuer Trainer, neues Glück? Nach 22 Spielen warf Martin Schmidt am vergangenen Montag das Handtuch und verkündete seinen sofortigen Rücktritt als Coach des VfL Wolfsburg. Wie die Vereinsführung bekannt gab, wird Bruno Labbadia die ‘Wölfe‘ bis zum Saisonende übernehmen und die Mission Klassenerhalt angehen. 


Einige Spieler, die zuletzt eher außen vor blieben, könnten von dem Trainerwechsel profitieren und nun eine neue Chance erhalten.  

4. Elvis Rexhbecaj

Zum Beispiel Elvis Rexhbecaj: Das 20-jährige Mittelfeldtalent stieg zwar unter Martin Schmidt zum Profi auf und unterzeichnete ein neues Arbeitspapier bis 2020, kam allerdings so gut wie gar nicht zum Einsatz. Viermal berief man ihn bislang in den Kader, erst einmal durfte er Bundesligaluft schnuppern – für sechs Minuten gegen Hannover 96.   


Setzt Bruno Labbadia auf junge Talente dürfte er in jedem Fall zumindest eine Chance bekommen. Aktuell läuft Rexhbecaj für die zweite Mannschaft der ‘Wölfe‘ in der Regionalliga Nord auf – in 19 Spielen konnte er dort beachtliche acht Treffer sowie einen Assist verbuchen.  

3. Landry Dimata

Nachdem er zu Saisonbeginn immer wieder zu seinen Einsätzen kam, ebbte das Vertrauen in Landry Dimata unter Trainer Martin Schmidt deutlich ab. Insgesamt kommt der Belgier, der den VfL im Sommer rund 10,5 Millionen Euro Ablöse kostete, auf bis dato 501 Pflichtspielminuten – eine Torbeteiligung konnte er dabei noch nicht verbuchen.

2. Victor Osimhen

Auf der Suche nach mehr Torgefahr könnte Neu-Coach Bruno Labbadia über Victor Osimhen stolpern. Der 19-jährige Nigerianer kam während der aktuellen Saison zu lediglich zwei Startelf-Einsätzen, unter Martin Schmidt konnte er seine Chance nicht vollends nutzen. Allerdings sind die ‘Wölfe‘ mit ihren bislang erst 26 erzielten Toren alles andere, als treffsicher – Labbadia könnte ihm erneut die Möglichkeit bieten, sich zu beweisen.  

1. Riechedly Bazoer

Für Riechedly Bazoer wäre es an der Zeit für einen Neuanfang – unter der Leitung von Bruno Labbadia könnte er endlich wieder zum Zug kommen. Der 23-jährige Niederländer, der im Januar 2017 für rund zwölf Millionen Euro von Ajax Amsterdam in die Autostadt wechselte, blieb während der aktuellen Saison weitestgehend außen vor und kam nicht über seine Reservistenrolle hinaus. Der defensive Mittelfeldakteur absolvierte bislang sechs Pflichtspiele, insgesamt schafft er es auf lediglich 202 Einsatzminuten.