Auf den überraschenden Rücktritt von Martin Schmidt folgt ein neuer Hoffnungsschimmer in Wolfsburg: Bruno Labbadia. Die Spieler schwärmen bereits vom Schwung des neuen Trainers, der vor allem auf Kommunikation und Enthusiasmus im Abstiegskampf setzt.




Nach 22 Spielen und 11 Unentschieden hat Martin Schmidt sein Amt ad acta gelegt. Nicht wirklich niederschmetternd war seine Zeit in Wolfsburg, aber eben auch alles andere als erfolgreich. Die sieben Unentschieden in Folge ließen so manch einen Fan verzweifeln. 


Doch nicht Schmidt, zumindest nicht nach Außen hin. Immer wieder betonte er, Kritik werde wenn dann intern geäußert. ​Ob immer einwandfrei zwischen Trainer, Verantwortlichen und Spielern kommuniziert wurde, lässt sich bezweifeln. 


Vorallem weil sich nun Paul Verhaeg zu Wort gemeldet hat. Der Rücktritt sei sehr überraschend gewesen und auch eine Verabschiedung habe es nicht gegeben. ​"Ich habe mit dem Trainer seit seinem Rücktritt nicht mehr gesprochen", so Wolfsburgs Verteidiger. 


Vor allem die Kommunikationsstärke seines neuen Vorgesetzten hob er hervor: "Er ist noch nicht lange hier, aber er versucht viel mit uns zu reden. Sowohl in der Gruppe als auch individuell." Ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung.



Doch was der VFL Wolfsburg vor allem braucht sind Punkte.Und zwar möglich drei an einem Spieltag. Der Tabellen-Vierzehnte liegt momentan lediglich einen Punkt vor dem Relegationsplatz, auf dem sich Mainz 05 momentan befindet. 
​Ausgerechnet gegen diesen Gegner treten die Wölfe am Freitag um 20:30 Uhr an.


Ob Labbadia bis dahin bereits erste Feinjustierungen vornehmen konnte, muss abgewartet werden. Klar ist, neuer Schwung wird Wolfsburg gut tun. Auch weil man bei Martin Schmidt immer das Gefühl hatte, dass etwas fehlt. Das Feuer und der Wille, unbedingt einen Sieg einzufahren.