Am Donnerstag will der FC Arsenal in der Europa League den Einzug ins Achtelfinale klar machen. Drei Tage später wartet im Liga-Pokalfinale Premier-League-Spitzenreiter Manchester City. Die beiden Wettbewerbe sind die letzten Chancen für die Gunners auf einen Titel in dieser Saison. Mesut Özil fehlt derzeit noch krank, soll aber am Sonntag in Wembley auflaufen können.


Zum ersten Mal unter Arsene Wenger hat der FC Arsenal in der vergangenen Spielzeit die Champions League verpasst. Im "Trostpflaster" Europa League treffen die Gunners in der Zwischenrunde auf das schwedische Überraschungsteam Östersunds FK, das in der Gruppenphase unter anderem Hertha BSC hinter sich gelassen hatte.


Nach dem klaren 3:0-Sieg in Schweden stehen die 'Gunners' vor dem Rückspiel am Donnerstag (21.05 Uhr) schon mit mehr als einem Bein im Achtelfinale. Mittlerweile scheint Arsenal die Aufgaben in der Europa League angenommen zu haben und gilt spätestens seit den Transfers von Henrikh Mkhitaryan und Pierre-Emerick Aubameyang als einer der Top-Favoriten auf den Titel. 


Neben dem Ligapokal, wo die 'Gunners' am Sonntag im Finale auf Premier-League-Spitzenreiter Manchester City treffen (17.30 Uhr), ist die Europa League die letzte Möglichkeit auf einen Titel in dieser Saison. In der Liga liegt Arsenal auf Rang sechs weit hinter der Spitze und droht mit acht Punkten Rückstand auf Platz vier erneut die Königsklasse zu verpassen. 


Özil krank - Ospina in den Pokalwettbewerben weiter im Tor


Angesichts der komfortablen Ausgangsposition wird Wenger gegen den Östersunds FK wohl einige Stars schonen. Aubameyang ist in Europa ohnehin nicht spielberechtigt, Mesut Özil lag bis Dienstag flach. Am Sonntag im Pokalfinale gegen Manchester City sollte der Spielmacher aber wieder zur Verfügung stehen. Das bestätigte der Franzose auf der Pressekonferenz am Mittwoch.

Wenger verriet auch, dass Mkhitaryan gegen die Schweden in der Startelf stehen werde. Im Sturm soll der englische Nationalspieler Danny Welbeck von Beginn an auflaufen. Alexandre Lacazette fehlt den 'Gunners' dagegen voraussichtlich noch bis Ende März

Neben Özil und Lacazette muss Wenger auch auf Aaron Ramsey verzichten. ​Der Waliser fehlte zuletzt schon in der Liga bei der ​​0:1-Niederlage gegen Erzrivale Tottenham Hotspur wegen einer Leistenzerrung. "Ramsey steht morgen nicht im Aufgebot. Er hatte eine gute Trainingseinheit, ist morgen aber noch nicht dabei", verriet der Arsenal-Coach. "Wir werden sehen, wie es am Sonntag aussieht. Ich schreibe ihn noch nicht ab. Es hängt davon ab, inwieweit er die Trainingsintensität bis dahin steigern kann", so Wenger weiter.

​Auf der Torhüter-Position bleibt es beim üblichen Wechsel. Während Petr Cech in der Liga die Nummer eins ist, steht in den Pokalwettbewerben der Kolumbianer David Ospina zwischen den Pfosten. Das werde auch gegen Östersunds und Manchester City der Fall sein, bestätigte Wenger.

"Ich habe zwei Weltklasse-Torhüter und schon zu Beginn der Saison entschieden, wer in welchem Wettbewerb spielt. Das werde ich auch so beibehalten", begründete Wenger seine Entscheidung für Ospina.