Mit einem 5:0-Kantersieg über Besiktas Istanbul hat der FC Bayern am vergangenen Dienstagabend die Tür zum Viertelfinale in der Champions League weit aufgestoßen. Münchens Chefcoach Jupp Heynckes warf die Rotationsmaschine deutlich an und nahm im Vergleich zur Bundesligapartie gegen den VfL Wolfsburg neun Änderungen in seiner Startelf vor – was vor allem Arjen Robben bitter aufstieß. Im Gespräch mit dem kicker machte Jerome Boateng derweil deutlich, dass er deshalb aber keinen Ärger beim deutschen Rekordmeister befürchte.


„Man kann durchaus verstehen, dass Spieler wie Arjen Robben und auch Franck Ribery enttäuscht sind, wenn sie in einem so großen Spiel draußen sind“, erklärt Jerome Boateng gegenüber dem kicker.


Robben schiebt Mega-Frust - Boateng: „Trotzdem gab es keinen Ärger“


Der deutsche Nationalspieler weiß, dass die heiße Phase der Saison dieser Tage begonnen hat und Chefcoach Jupp Heynckes die Rotationsmaschine auf Hochtouren laufen lassen wird. „Trotzdem gab es keinen Ärger“, sagt er. „Arjen hat sich super eingefügt und neuen Schwung reingebracht. James hatte in den vergangenen Wochen auch sehr gut gespielt, es war eine schwierige Entscheidung. Es ist nicht einfach für den Trainer.“

Jeder müsse zudem die Entscheidungen, die vom Trainerteam getroffen werden, respektieren. Arjen Robben sei „superehrgeizig“ und ein „Vollblutfußballer“, dem es nicht guttäte, über die Rolle des Jokers zu lächeln.


Am kommenden Samstag geht es für die Münchener auch schon wieder in der Bundesliga weiter, wenn man die Berliner Hertha empfängt – dann sicherlich mit einigen Änderungen in ihrer Startformation. Aktuell haben die Bayern 19 (!) Punkte Vorsprung auf den Tabellenzweiten Borussia Dortmund und sind damit der unangefochtene Ligaprimus.