Die Fohlenelf muss sich dieser Tage schütteln und nach der Niederlage gegen Borussia Dortmund (0:1) den Fokus auf das anstehende Bundesligaduell bei Hannover 96 richten. Eingeläutet wurde die Vorbereitung auf die Partie mit den Niedersachsen am Mittwochmorgen – ohne mehrere Verletzte. Nico Elvedi, der sich im Borussen-Duell am Sonntag eine Kapsel- und Bänderdehnung im Sprunggelenk zugezogen hatte, konnte wieder ins Lauftraining einsteigen – Laszlo Benes hingegen musste die Einheit vorzeitig abbrechen.


Wird die Partie gegen Hannover 96 schon zum Endspiel für Gladbachs Trainer Dieter Hecking? Die Sieglos-Serie der Borussia hält nun schon seit vier Spielen an, aus den letzten zehn Begegnungen in der Bundesliga konnten die ‘Fohlen‘ zudem nur sieben Zähler einfahren – man hinkt den eigenen Ansprüchen in dieser Phase der Saison deutlich hinterher und dümpelt in der Tabellenmitte rum. Die Elf vom Niederrhein muss sich dieser Tage schütteln und nach der Niederlage gegen Borussia Dortmund alles versuchen, um beim Aufsteiger aus Hannover zu punkten – am besten dreifach.


Elvedi läuft – Strobl trainiert individuell


Es gilt also, sich akribisch und bestmöglich auf den nächsten Gegner vorzubereiten – und das ohne gleich mehrere Verletzte: Nachdem sich Verteidiger Nico Elvedi am vergangenen Sonntag eine Kapsel- und Bänderdehnung im Sprunggelenk zugezogen hatte, konnte der Schweizer am Mittwochmorgen eine Laufeinheit absolvieren, auch Tobias Strobl (Kreuzbandriss) trainierte mit Reha-Trainer Andreas Blum individuell.

Das Mittwochs-Einheit vorzeitig abbrechen musste derweil Youngster Laszlo Benes. Der junge Slowake, der nach seinem Mittelfußbruch wieder mit der Mannschaft trainiert, beklagte muskuläre Probleme, doch wie Dieter Hecking erklärte, sei dies eher unproblematisch: „Laci war monatelang verletzt, da ist es völlig normal, dass er manchmal auf Grund der hohen Belastung noch ein wenig kürzer treten muss.“


Verletzungsbedingt gefehlt haben unterdessen Oscar Wendt (Muskelteilriss im Oberschenkel), Fabian Johnson (Rückenprobleme), Ibrahima Traoré (Muskelfaserriss im Oberschenkel) und Julio Villalba (Muskelbündelriss). Auch für Raffael (Wadenbeschwerden) und Tony Jantschke (Knochenprellung im Kniegelenk), bei denen man – wie Co-Trainer Dirk Bremser betonte – „von Tag zu Tag schauen“ muss, kam die Einheit noch zu früh.