Nach über einem Monat Joker-Dasein konnte Freiburgs Marco Terrazzino am vergangenen Wochenende sein Startelf-Comeback feiern. Beim ​1:0-Sieg über Werder Bremen durfte der 26-Jährige erstmals seit dem 17. Spieltag wieder von Beginn ran, im ‘Interview der Woche‘ gewährte der Außenstürmer nun einen Einblick in seine Gefühlswelt und erklärte, wie er nach seiner Degradierung zum Reservisten weiter drangeblieben ist.


„Es war fußballerisch sicher nicht unser bester Auftritt, das stimmt“, resümiert Terrazzino den Auftritt seiner Mannschaft gegen Bremen. „Es war aber sehr wichtig“, sagt er, „dass wir auch mal eine Führung über die Zeit bringen und ein so enges Spiel für uns entscheiden konnten. Am Ende hatten wir drei Punkte - und das ist doch das, was zählt.“


Erstmals im Kalenderjahr 2018 stand der der 26-Jährige am vergangenen Wochenende wieder in der Freiburger Startelf. Nachdem Terrazzino in der Hinrunde regelmäßig zu seinen Einsätzen kam, stockte es zuletzt, denn zum Rückrundenbeginn saß der Offensivmann viermal hintereinander 90 Minuten lang auf der Bank.


„Da wird es sicherlich ein bisschen kribbeln“


„Natürlich ist es enttäuschend, wenn man unter der Woche alles macht, um am Spieltag bereit zu sein und dann nicht zum Einsatz kommt. So ist das aber eben manchmal“, erklärte der gebürtige Mannheimer, der den Kopf daraufhin allerdings nicht in den Sand steckte: „In der Situation bringt es auch gar nichts zu hadern. Ich bin einfach drangeblieben, habe mich immer wieder aufs Neue motiviert und auf meine nächste Chance gehofft. In Hannover habe ich schon 20 ordentliche Minuten gezeigt und gegen Bremen habe ich mich sehr gefreut, dass ich wieder von Anfang an auf dem Platz stehen durfte.“


Am kommenden Wochenende wartet dann mit 1899 Hoffenheim Terrazzinos Ex-Klub auf die Breisgauer. „Ich würde lügen, wenn ich sagen würde, dass das ein ganz normales Spiel für mich ist“, gab der Flügelstürmer zu Pro. Da wird es am Spieltag sicherlich ein bisschen kribbeln. Unterm Strich geht es aber darum, das Maximale herauszuholen und das wollen wir tun.“