Die Enttäuschung und Verärgerung über das 1:1-Remis gegen Hannover 96 hallen in Köln auch Tage nach der Begegnung mit den Niedersachsen noch nach. Ungeachtet der hierdurch unverändert prekären sportlichen Situation gab es nun aber zumindest frohe Kunde in Bezug auf mögliche Rekonvaleszenten für die kommende Partie bei RB Leipzig.


Allen voran Simon Terodde bereitete FC-Trainer Stefan Ruthenbeck in den vergangenen Tagen Sorgen. Der torgefährliche Winter-Neuzugang aus Stuttgart ​musste gegen Hannover nach einem Tritt von Salif Sané ausgewechselt werden und zog sich eine leichte Gehirnerschütterung zu.


Am heutigen Mittwoch gab es indes Entwarnung: Terodde konnte eine kleine, individuelle Einheit absolvieren und soll schon morgen ins Mannschaftstraining einsteigen. Somit dürfte er bereits in Leipzig in den Kader zurückkehren. Angesichts seiner fünf Rückrundentreffer eine Nachricht, die in Köln für kollektive Erleichterung sorgen dürfte.


Auch Christian Clemens dürfte alsbald wieder eine Option für Ruthenbeck werden. Der 26-jährige laboriert derzeit an einem Muskelfaserriss, konnte allerdings erste Laufeinheiten absolvieren. „Bei Christian haben wir sehr gute Fortschritte im Heilungsprozess“, erklärte Ruthenbeck entsprechend optimistisch.


Das Spiel in Leipzig wird angesichts von neun Punkten Rückstand auf das rettende Ufer einmal mehr richtungsweisend für die Geißböcke. Dem FC könnte hierbei in die Karten spielen, dass die Sachsen drei Tage zuvor noch zum Europa-League-Rückspiel gegen den SSC Neapel antreten müssen. Ruthenbeck weiß jedenfalls, was seine Schützlinge erwartet: „Leipzig steht für ein sehr starkes Gegenpressing und hat unheimlich viel Tempo im Spiel.“