​Nach dem überraschenden Pokal-Aus von Manchester City im Duell mit dem englischen Drittligisten Wigan Athletic kam es auf dem Platz zu tumultartigen Szenen, als die Fans des siegreichen Außenseiters auf das Spielfeld stürmten. ​Ein Fan näherte sich dabei Sergio Agüero, welcher anschließend auf den Fan einschlug und kaum zu bremsen war. Der englische Verband entschied nun über die weitere Vorgehensweise.


Die FA hat entschieden, dass Sergio Agüero aufgrund seines Verhaltens gegenüber einem Fan keine Strafe erwarte, wie der Telegraph berichtet. Im Gegenteil: der Argentinier selbst denkt derzeit darüber nach, rechtliche Schritte gegen den Fan einzuleiten, der dem Stürmer in das Ohr gespuckt und ihn beleidigt haben soll. So soll es sich um einen tätlichen Angriff handeln. Aufgrund dieser Umstände sah der Verband von einer Bestrafung ab. 


Wigan Athletic versicherte indes, dass man den Fan verbannen würde, sofern man dessen Identität ausfindig gemacht habe. Die Verantwortlichen der 'Sky Blues' haben hingegen vor, Gespräche mit Wigan zu führen. Sie haben den Eindruck, dass ihre Spieler durch mangelnde Sicherheitsvorkehrungen einem Risiko ausgesetzt wurden.

Wigan Athletic v Manchester City - The Emirates FA Cup Fifth Round

Wurde nach einer tätlichen Fan-Attacke von Mikel Arteta vom Feld geführt: Sergio Agüero


Beide Vereine wurden lediglich dahingehend verwarnt, dass Spieler beider Mannschaften nach dem umstrittenen Platzverweis von Fabian Delph auf den Schiedsrichter los stürmten. Keine weiteren Handlungen wurden wegen Szenen im Spielertunnel unternommen, als Pep Guardiola in eine ​​verbale Auseinandersetzung mit Wigan-Coach Paul Cook verstrickt war.


David Sharpe, der Besitzer von Wigan Athletic will überprüfen, "wer für was verantwortlich ist und wir werden handeln, wenn wenn wir müssen." Er fügte hinzu: "Fußball ist ein emotionales Spiel. Es kann seltsame Dinge mit den Menschen machen und letzte Nacht schien dies der Fall gewesen zu sein."


Der Klubverantwortliche Jonathan Jackson unterstrich dies. Man sei "enttäuscht von den Handlungen einer Minderheit von Fans, die in einer unpassenden Art und Weise agiert haben." Wie auch Manchester City kündigte man die volle Kooperationsbereitschaft mit der Polizei an.