​Viele Fans des VfB Stuttgart und Werder Bremen werden mit diesem Namen noch etwas verbinden: der einstige 63-malige Schweizer Nationalspieler und ehemalige Bundesliga-Akteur Ludovic Magnin tritt nach dem aktiven Karriereende als Spieler und Erfahrungen als Jugendtrainer des FC Zürich (U-18, U-21) die erste Stelle als Profi-Trainer beim FC Zürich an.


Magnin, der aus Lausanne in der Schweiz stammt, begann seine Jugendkarriere als Spieler auch dort, ehe er sich Yverdon Sport und im Jahr 2000 schließlich dem AC Lugano anschloss. In der Bundesliga machte sich der ehemalige Linksverteidiger anschließend einen Namen. Von 2002 bis 2005 stand dieser bei Werder Bremen unter Vertrag, holte mit den Werderanern den Meisterschaftstitel und den DFB-Pokal. Dass man in Deutschland nicht nur mit dem FC Bayern Titel gewinnen kann, bewies dieser auch 2005 bis 2009 beim VfB Stuttgart, indem er erneut deutscher Meister wurde.

Nach seinen letzten Karrierejahren in Zürich (bis 2012) tritt Magnin nach Jahren als Jugendtrainer dort nun das Profi-Traineramt an. Am gestrigen Dienstag gab der FC Zürich die Entscheidung via Twitter offiziell bekannt. Die Einstellung des ehemaligen Profis, der einen Vertrag als Trainer bis zum 30.06.2020 unterschrieb, war gleichbedeutend mit der Entlassung des bisherigen Trainers, Uli Forte. 


"Aus persönlicher Sicht bedauere ich die Trennung von Uli Forte. Wir haben eine vertrauensvolle Zusammenarbeit gepflegt. Aus sportlichen Gründen sind wir aber zum Schluss gekommen, dass die Entwicklung unserer ersten Mannschaft in den letzten Monaten stagniert hat. Mit Ludo Magnin wird ein Trainer die Mannschaft übernehmen, den wir in den letzten Jahren als engagierten, innovativen und zielgerichteten Trainer kennengelernt haben", wird FCZ-Präsident Ancillo Canepa auf der Homepage zitiert.


Ob man Magnin auch eines Tages an der Seitenlinie der Bundesliga sehen wird? Er wäre nach Kurt Jara, Lucien Favre oder Sami Hyypiä nicht der erste Trainer des FCZ, der einmal in der Bundesliga landet.