​Nach dem 2:1-Erfolg im ​von massiven Protesten begleiteten Montagsspiel gegen RB Leipzig, grüßt die Frankfurter Eintracht von Tabellenplatz 3. Dass die Hessen so weit oben stehen, kommt für viele überraschend, ein Zufall ist es jedoch nicht. Das sieht auch Kevin-Prince Boateng so. 


Für den 'Prinzen', der vor der Saison aus Las Palmas an den Main wechselte, ist es vor allem die mannschaftliche Geschlossenheit, die den 'Adlern' in dieser Spielzeit Flügel verleiht. "Wir sind eine Mannschaft und das zeichnet uns hier aus. Schaut euch die Ersatzbank an, wenn wir ein Tor schießen. Wir haben, wie der Trainer schon gesagt hat, keine Stinkstiefel in der Mannschaft und jeder versucht dem anderen im Team zu helfen," so der 30-Jährige auf sgeforever.de. Dass die Eintracht nach aktuellem Stand die Champions League erreichen würde, ist für Boateng aber kein Grund, sich zurückzulehnen: "Wir haben es verdient, da oben zu stehen, aber das kann sich jederzeit ändern. Wir werden aber alles dafür tun, dass das nicht passiert."


Seine verletzungsbedingte Auswechslung in der 68. Minute kommentierte der ghanaische Nationalspieler selbstironisch: "Ich habe mir in der ersten Halbzeit bei meinem überragenden Fallrückzieher wohl etwas die Leiste gezerrt, das war hauptsächlich der Grund, weshalb mich der Trainer rausgenommen hat." Dass mit ihm eine absolute Führungspersönlichkeit vorzeitig runter musste, habe der Mannschaft aber nicht geschadet: "Insgesamt glaube ich, dass wir heute eine starke Eintracht Frankfurt gesehen haben. Wir haben alles reingehauen und vor allem auch fußballerisch gut gespielt." Dementsprechend glücklich präsentierten sich Boateng und seine Teamkollegen nach Abpfiff in der Kabine.